Norlyk sorgt für einen guten Start
Den Auftakt machte der bereits im letzten Spiel stark aufgelegte Oliver Norlyk. Der Rückraumspieler erzielte zunächst das 0:1 und wenige Augenblicke später auch das 1:2. Einen guten Start in die Partie erwischte auch HCH-Torhüter Robin Haug. Bereits in der fünften Spielminute stand der Norweger erstmals im Mittelpunkt, parierte den freien Wurf von Joël Willecke vom Kreis und leitete damit das 2:3 durch Linksaußen Kaj Geenen ein.
Die Hamburger präsentierten sich in den Anfangsminuten mit einem flexiblen Offensivspiel. HCH-Kapitän Elias Kofler setzte sich mit einem Pass über den Kopf von Lemgos Nicolai Theilinger hinweg und bediente Martin Hovde. Der 24-jährige Kreisläufer, mit sieben Treffern und einer 100-Prozent-Quote bester Werfer des HCH an diesem Abend, ließ sich die Chance nicht nehmen und erzielte die erste Zwei-Tore-Führung der Partie (2:4).
Lemgo dreht die Partie vor der Pause
In der Folgephase erwischte der TBV Lemgo eine starke Phase. Die Gastgeber erkämpften sich nicht nur den Ausgleich, sondern gingen in der 14. Minute durch Hendrik Wagner erstmals in Führung (7:6). Die Partie blieb anschließend ausgeglichen. Oliver Norlyk stellte in der 20. Minute erneut den Gleichstand her (9:9), ehe sich der letztjährige Fünftplatzierte unter anderem dank vier Treffern von Rückraumspieler Versteijnen bis zur Pause wieder mit drei Toren absetzen konnte. Mit einem 16:13-Rückstand ging es für den HCH in die Halbzeitpause.
HCH bleibt trotz Rückstand dran
Der zweite Durchgang begann mit einer Parade von HCH-Torhüter Robin Haug – seiner bereits sechsten im bisherigen Spielverlauf. Im Gegenzug nutzte der neu ins Spiel gekommene Linksaußen Noah Beyer die Gelegenheit und traf mit seinem ersten Wurf direkt ins Schwarze (16:14).
Trotz des guten Starts in die zweite Halbzeit demonstrierte Lemgo zunehmend seine Heimstärke und setzte sich kontinuierlich etwas weiter ab. Auch der neu zum Team von TBV-Cheftrainer Florian Kehrmann gestoßene Lenny Rubin trug sich bei seinem ersten Einsatz vor heimischer Kulisse in die Torschützenliste ein (25:20).
Die Hamburger, die mit der jüngsten Mannschaft der DAIKIN Handball-Bundesliga antraten, gaben sich jedoch zu keinem Zeitpunkt auf. Martin Hovde verkürzte in der Schlussminute noch einmal auf drei Tore (33:30). Für eine Wende reichte es letztlich nicht mehr: Am Ende setzte sich die Heimmannschaft mit 34:30 durch.
Fokus auf die kommenden Aufgaben
Für den Handball Club Hamburg gilt es nun, am anstehenden Wochenende den Kopf freizubekommen und ab Montag den Fokus auf die weiteren Auswärtsaufgaben in den kommenden Wochen zu richten.
Weiter geht es am Sonntag, den 11. Oktober, mit einer schweren Aufgabe beim aktuell ungeschlagenen THW Kiel.
Handball Club Hamburg: Haug (8 Paraden), Nowottny (4 Paraden); Hovde (7 Treffer), Norlyk (5), Jørgensen (5), Beyer (4), Schmidt (2), Gadza (2), Andersen (1, davon 1 Siebenmeter), Kofler (1), Geenen (1), Hadzic (1), Unbehaun (1), Axmann, Olafsson, Daling (n.e.)