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Gelungener Auftakt in den Heide-Cup: HCH schlägt HØJ mit 37:34

Der HANDBALL CLUB HAMBURG gewinnt beim internationalen Heide-Cup in Schneverdingen seine erste Partie des Turniers gegen den dänischen Club HØJ Elite mit 37:34. Unter neuem Namen und Logo ließ die Mannschaft von Cheftrainer Torsten Jansen ihre Klasse immer wieder aufblitzen, lag zwischenzeitlich mit acht Toren in Führung und feiert einen gelungenen Auftakt beim Heide Cup 2026.

7. August 2026

Die Partie startete mit einer temporeichen und ausgeglichenen Anfangsphase. Rechtsaußen Frederik Bo Andersen brachte den HCH mit seinem bereits dritten Treffer der Partie in der fünften Spielminute erstmals in Führung (5:4). Vor gut gefüllter Kulisse in der KGS-Halle in Schneverdingen lieferten sich beide Mannschaften einen echten Schlagabtausch.

Handball Club Hamburg setzt sich erstmals ab

Es dauerte bis zur 13. Spielminute, ehe sich die Hamburger erstmals mit zwei Toren absetzen konnten. Eingeleitet durch die bereits zweite Parade von Torhüter Robin Haug erkämpfte sich der Handball Club Hamburg einen Siebenmeter. Sommerneuzugang Noah Beyer (vom Bergischen HC) verwandelte souverän zum 9:7.

Auf etwa diesem Abstand pendelte sich die Partie ein, bis die Mannschaft von Cheftrainer Torsten Jansen kurz vor der Halbzeitpause noch einmal einen Gang höher schaltete. Wieder war es Hamburgs dänischer Rechtsaußen Andersen, der mit seinem Treffer zur erstmaligen 3-Tore-Führung (16:13) nun auch die jungen Neuen des Handball Club Hamburg hungrig machte.

Der vom nordmazedonischen Spitzenclub HC Eurofarm Pellister gekommene Spielmacher Alem Hadzic stellte mit einem sehenswerten Schlagwurf aus dem Rückraum (14:17) eindrucksvoll unter Beweis, wieso der Handball Club Hamburg sich die Dienste des erst 19-jährigen bosnischen Talents gesichert hat. Auch Kreisläufer Jan Schmidt (21 Jahre) konnte die Hamburger in den letzten Minuten des ersten Abschnitts zweimal optimal in Position bringen. Dieser ließ sich den Freiraum nicht nehmen und verwandelte beide Male souverän (16:19). Mit diesem Spielstand ging es auch in die Pause, weil Robin Haug die erste Halbzeit mit einem parierten Siebenmeter beendete.

Hamburger haben passende Antwort auf HØJ-Aufholjagdversuch

HØJ kam mit ordentlich Schwung aus der Kabine und verkürzte schnell auf 19:20 durch Lasse Andersson, der nach sechs Jahren in Berlin (European-League-Sieger 2023 und Deutscher Meister 2025) im Sommer in seine dänische Heimat zurückkehrte. Dass es nach 45 Minuten wieder 30:25 stand, lag neben einem in Halbzeit zwei stark aufspielenden Nicolaj Jørgensen (mit 7 Toren bester Werfer des HCH) allen voran an dem erst 20 Jahre jungen Leon Nowottny. Der im Sommer vom THW Kiel gekommene Torhüter glänzte in der zweiten Halbzeit mit vier glänzenden Paraden.

Dass der Handball Club Hamburg eine starke Kaderbreite besitzt, zeigt die Tatsache, dass neben dem in Halbzeit eins überragenden Andersen (6 Tore) auch Levin Unbehaun (3 Tore) im zweiten Abschnitt zu überzeugen wusste und in der 49. Minute die Führung auf acht Tore ausbaute (34:26).

HØJ konnte den Rückstand gegen Ende der Partie sogar noch einmal auf drei Tore verkürzen. Gerade Linkaußen Lukas Karlskov wurde immer wieder in aussichtsreiche Position gebracht (3 Treffer) und hatte seinen Anteil daran, dass die Partie am Ende mit 34:37 endete.

Für den Handball Club Hamburg wartet am Samstag (12:15 Uhr) Mors-Thy Håndbold aus Dänemark, die in ihrer Partie am Freitagnachmittag dem TSV Hannover-Burgdorf mit 31:35 unterlagen.