Der Handball Club Hamburg kam gut in die Partie. Frederik Bo Andersen verwandelte sicher vom Siebenmeterpunkt zur 1:0-Führung (1.). Angepeitscht von den lautstarken Heimfans in der Sporthalle Hamburg war es wieder Andersen, der mit einem sehenswerten Treffer von Rechtsaußen den HCH erstmals mit zwei Toren in Führung brachte (6.). Nur wenige Augenblicke später erhöhte Martin Hovde vom Kreis auf 5:2 – der erstmalige Drei-Tore-Vorsprung (8.).
Danach entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, sodass der Abstand beider Mannschaften relativ konstant blieb. Erst gegen Ende der ersten Hälfte kamen die Gäste aus Göppingen noch einmal in Schwung und glichen zwischenzeitlich aus (30.). Zehn Sekunden vor dem Pausenpfiff war es dann Dominik Axmann, der den HCH nochmals mit 16:15 in Front brachte – der Halbzeitstand.
Packendes Spiel bis zur letzten Sekunde – ohne Happy End
Es entwickelte sich ein echter Schlagabtausch. Erik Persson erzielte in der 38. Minute die erstmalige Führung der Gäste (18:19). Die Mannschaft von Cheftrainer Torsten Jansen steckte nicht auf, sah sich nach einer Unterzahlsituation jedoch mit 22:26 in Rückstand (47.).
Der Handball Club Hamburg kämpfte sich aber wieder heran. Immer wieder wurde Martin Hovde von seinen Mitspielern am Kreis gefunden und brachte den HCH mit seinem bereits sechsten Treffer der Partie wieder auf 26:28 heran (51.). Auch in der Defensive machten die Hamburger in dieser Phase vieles richtig. HCH-Kapitän Elias Kofler mit dem Steal, Toma Gadza vollendet den Tempogegenstoß zum 28:29 (56.). Am Ende genügte die Zeit nicht mehr und FRISCH AUF! Göppingen siegte mit 31:32.
Cheftrainer Torsten Jansen: „Ich kann den Jungs gar keinen Vorwurf machen. Wir haben alles reingeworfen.“
Die nächste Partie wartet für den Handball Club Hamburg am 20. September gegen die SG Flensburg-Handewitt. Anwurf gegen den Tabellenführer der Handball-Bundesliga ist um 18 Uhr.
Handball Club Hamburg: Haug (9 Paraden), Nowottny; Hovde (7), Beyer (7/ 1 Siebenmeter), Kofler (4), Andersen (4/ 2), Jørgensen (3/1), Gadza (2), Axmann (2), Schmidt (1), Norlyk (1), Olafsson, Hadzic, Geenen (n.e.), Daling (n.e.), Unbehaun (n.e.)