HCH trifft auf ambitionierten Zweitligisten HC Elbflorenz Dresden
Ein Jahr nach dem dramatischen Pokal-Aus bekommt der Handball Club Hamburg die Chance zur Revanche. In der zweiten Runde des DHB-Pokals gastiert der HCH erneut beim Zweitligisten in Dresden.
Die Sachsen spielten in der vergangenen Spielzeit ihre beste Saison der vergangenen Jahre. Mit Platz drei verpasste die Mannschaft von Cheftrainer André Haber abermals knapp den Aufstieg in die Handball-Bundesliga. Bereits in den beiden Jahren zuvor schnupperte man mit Platz vier (2023/24) und Platz fünf (2024/25) an der besten Liga der Welt. Dieses Jahr kommunizierte man ganz offenkundig, dass der große Wurf nun folgen soll.
„Wir wollen aufsteigen. Letzte Saison waren wir knapp dran, jetzt wollen wir den entscheidenden Schritt gehen“, stellte Haber nach der gelungenen Auftaktpartie im DHB-Pokal (25:38-Auswärtssieg über den EHV Aue) unmissverständlich klar.
Mit Blick auf den Kader führen beim HCE gleich zwei Kapitäne die Mannschaft an: Spielmacher Sebastian Greß, der schon beim Aufstieg in die zweite Liga (2017) dabei war, und Kreisläufer Jonas Thümmler. Der Kader ist größtenteils eingespielt und wurde im Sommer punktuell verstärkt. Neben den beiden tschechischen Nationalspielern Daniel Blaha (Rückraum links) und Dominik Skopar (Rechtsaußen) kam unter anderem Julius Meyer-Siebert (Rückraum links) von Ligakonkurrent TuS Ferndorf.
Direkter Vergleich spricht für Hamburg
Der direkte Vergleich beider Teams spricht für den Handball Club Hamburg. Achtmal traf die Mannschaft von HCH-Cheftrainer Torsten Jansen auf die Sachsen. Sechsmal ging Hamburg als Sieger aus dem Spiel hervor.
Auch die jüngste HBL-Begegnung des Handball Club Hamburg am vergangenen Sonntag gegen die SG Flensburg-Handewitt dürfte Mut machen. Gegen den in dieser Saison noch ungeschlagenen Tabellenführer zeigte die Mannschaft um HCH-Kapitän Elias Kofler ein engagiertes Spiel, konnte die Begegnung sogar bis zur 25. Minute anführen.
Mit der gezeigten Leistung – gerade in puncto Teamgeist, Wille und Kampfbereitschaft – reist die Mannschaft von Torsten Jansen selbstbewusst in Dresden an. Das klare Ziel: Revanche nehmen für die dramatische Niederlage im vergangenen Jahr und der Einzug in das DHB-Pokal-Achtelfinale.
Anwurf gegen den HC Elbflorenz ist am Dienstag um 18:30 Uhr in der BallsportARENA von Dresden. Zu sehen gibt es die Partie wie immer live und auf Abruf bei Dyn.