
Der Handball Club Hamburg startete sofort mit Schwung in die Partie und konnte direkt zu Beginn seine Favoritenrolle untermauern. Robin Haug erwischte mit einer Parade beim ersten Angriff des MTV Braunschweig einen Start nach Maß, ehe Jan Schmidt den HCH mit einem Treffer vom Kreis mit 0:1 in Führung brachte (2. Spielminute).
13 Paraden: Robin Haug lässt Braunschweiger Offensive verzweifeln
In der Folgephase riss der Handball Club Hamburg das Spiel immer an sich und lag bereits nach sieben Minuten mit 2:6 in Front. Eine kurze Drangphase des MTV Braunschweigs trotzte die Mannschaft von Cheftrainer Torsten Jansen mit einem Drei-Tore-Lauf zum zwischenzeitlichen 5:11 (14.). Eine treffsichere Offensive, ein sattelfester Abwehrblock sowie bärenstark aufgelegter Robin Haug (13 Paraden) hielten die Gastgeber auf Distanz und bauten ihre Führung weiter aus.
Der 19 Jahre junge Spielmacher Alem Hadzic tankte sich in der Mitte durch und erhöhte auf 9:20 (27.). Die Löwen konnten den Rückstand zur Pause noch auf zehn Tore verkürzen. Mit 11:21 ging es in die Pause.

Hamburg kontrolliert auch Halbzeit zwei
Auch nach dem Seitenwechsel machte der Handball Club Hamburg dort weiter, wo er vor dem Pausenpfiff aufgehört hatte. Moritz Sauter verwandelte den ersten Angriff direkt im Tornetz zum 11:22 (32.) – sein bereits vierter Treffer der Partie. Bei etwa diesem Elf-Tore-Abstand pendelte sich das Spiel ein.
Auch eine Auszeit von MTV-Trainer Volker Mudrow (52.) änderte an diesem souveränen Auftritt des Handball Club Hamburg nichts mehr. Jan Schmidt machte mit einem Distanzwurf aus der eigenen Hälfte den letzten Hamburger Treffer (58.) einer erfolgreichen Pokalreise nach Braunschweig. Mit 28:39 zieht der Handball Club Hamburg in die zweite Runde des DHB-Pokals ein. Die nächste Runde findet zwischen dem 22. und 24. September statt.

Hamburg: Robin Haug (13 Paraden), Leon Nowottny (2) – Moritz Sauter (7), Nicolaj Jørgensen (7/ 1), Noah Beyer (7 Tore / 2 Siebenmeter), Frederik Bo Andersen (5/2), Alem Hadzic (3), Jan Schmidt (3), Oliver Norlyk (2), Levin Unbehaun (2), Dominik Axmann (1), Toma Gadza (1), Martin Hovde (1), Mahmoud El-Shobaky, Einar Ólafsson, Kaj Geenen (n.e.)