SPIEL-STATISTIK
HAMBURG: Haug (18 Paraden), El-Tayar (n.e.) – Andersen (8 Tore/3 Siebenmeter), Tissier (6), Sauter (5), Lassen (3), Weller (3), Magaard (1), Unbehaun (1/1), Mortensen (1/1), Weyer, Hartwig, Valiullin
(17:13)
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Paraden
Fangquote
Der Handball Sport Verein Hamburg kann am 25. Spieltag der DAIKIN HBL einen nie gefährdeten 28:23-Sieg gegen den 1. VfL Potsdam feiern. Robin Haug überragt vor 3484 Zuschauern in der Sporthalle Hamburg mit starken 18 Paraden und hält den Vorsprung die gesamte Spielzeit aufrecht. Leif Tissier (6 Tore) und Frederik Bo Andersen (8) überzeugen im Angriff.
Schon vor Anpfiff gab es am Donnerstagabend ein freudiges Wiedersehen zwischen Moritz Sauter und seinen alten Mannschaftskollegen. Sauter wechselte vor der Saison vom VfL zum HSVH und traf auf viele alte Weggefährten – unter anderem Elias Kofler, mit dem er in der kommenden Saison wieder gemeinsam spielen wird. Kofler wechselt im Sommer von Potsdam nach Hamburg.
3484 Zuschauern in der gut gefüllten Sporthalle Hamburg notieren schon vor Anpfiff, dass der 18-jährige Nachwuchsspieler Valentin Weyer wieder im Kader steht; denn neben Dominik Axmann und Ben Levermann fehlt auch Zoran Ilic weiterhin.
Auch wenn es gegen den Tabellen-18. geht, setzt Jansen zu Beginn auf sein altbewährtes Personal. Taktgeber Leif Tissier bekommt Moritz Sauter und Jacob Lassen im Rückraum zur Seite gestellt. Auf den Außen sind die Dänen Frederik Bo Andersen und Casper U. Mortensen gesetzt, am Kreis startet Andreas Magaard und im Tor erhält Robin Haug den Vorzug.
Der erste Treffer gehört dem HSVH: Magaard trifft nur den Pfosten, Andersen schnappt sich den Abpraller und vollendet; 1:0 nach 2:30 Minuten. Robin Haug kann kurz darauf den Siebenmeter gegen Maxim Orlov parieren – Casper U. Mortensen macht es besser: 2:0 nach 4 Minuten. Kurz darauf kann Andersen mit seinem zweiten Treffer die Überzahl ausnutzen und zum 3:0 einnetzen. Ein Start nach Maß für den HSVH. Nach 6 Minuten erzielt Dustin Kraus den ersten Potsdamer Treffer zum 1:3. Andreas Magaard erhält dann die erste Zeitstrafe für den HSVH, weil er unglücklich mit dem Fuß in Richtung Ball geht. In der Unterzahl kann Potsdam auf 4:3 verkürzen (9. Minute).
Casper U. Mortensen muss dann früh in der Partie verletzt ausgewechselt werden, Alexander Hartwig kommt für ihn.
Sauter trifft mit einem Doppelschlag zum 7:5, so richtig absetzen kann sich Hamburg aber vorerst nicht, da Potsdam immer wieder Lücken in der HSVH-Deckung findet. Auch wenn sie nicht jede Chance im Tor unterbringen können – der VfL bleibt dran (12. Minute).
In Überzahl kann Kapitän Niklas Weller auf 9:6 stellen – auch weil Robin Haug immer besser reinkommt und schon früh bei 5 Paraden steht (16. Minute). Leif Tissier zieht die dritte Zeitstrafe und Andersen trifft per Strafwurf zur ersten Vier-Tore-Führung zum 10:6 (18. Minute). Weil Sauter auch mit einer Zeitstrafe pausieren muss, kommt nach 19 Minuten schon Valentin Weyer in die Partie. Leif Tissier trifft kurz darauf wieder unter höchster Bedrängnis und auf Kosten einer Zeitstrafe auf Potsdamer Seite zum 12:7 nach 20 Spielminuten.
Robin Haug kann gegen Nils Fuhrmann auf Linksaußen des VfL seine 7. Parade feiern und Leif Tissier trifft ins verwaiste Potsdamer Tor zum 14:8 – der Gäste-Coach Emir Kurtagic ist zu seiner ersten Auszeit gezwungen. Die zeigt durch zwei schnelle Treffer auch Wirkung, doch der HSVH bleibt im Angriff weiter konsequent und kann durch Niklas Weller auf 16:10 stellen (27. Minute). In den letzten drei Minuten der ersten Hälfte kann Potsdam nochmal verkürzen und es geht mit einem 13:17 in die Kabine. Auch dank eines gut aufgelegten Robin Haug, der nach 30 Minuten bei starken 43% steht, ist der HSVH mit drei Treffern in Führung.
Auch in Hälfte zwei erst einmal ein unverändertes Bild: Leif Tissier kann nur unfair gestoppt werden und Frederik Bo Andersen verwandelt den Strafwurf eiskalt in den rechten oberen Winkel zum 18:13 (31.). Dann muss der VfL einen herben Rückschlag hinnehmen. Der beste Torschütze der Saison, Josip Simic, muss nach seiner dritten Zeitstrafe das Spiel von der Tribüne aus weiter verfolgen. Doch Potsdam zeigt sich zunächst unbeeindruckt und kann in Unterzahl auf 18:15 verkürzen. Andreas Magaard ist es dann, der wieder auf plus 4 stellt (19:15 nach 34 Minuten). Der HSVH tut sich in dieser Phase im Angriff zunächst schwerer und reibt sich an der VfL-Deckung auf.
Frederik Bo Andersen hilft dann, wie im Spiel gegen Berlin, wieder im rechten Rückraum aus, während Jacob Lassen eine Zeitstrafe absitzen muss. Auch Sauter muss dann mit seiner zweiten Zeitstrafe auf die Bank, und so kommt Weyer auf weitere Minuten. Kurz nach seiner Rückkehr aufs Feld trifft Jacob Lassen sehenswert zum 23:17 (43.). Doch der VfL lässt sich nicht abschütteln und kann in Person von Nils Fuhrmann nach 45 Minuten auf 19:23 verkürzen. Robin Haug verhindert durch sehenswerte Paraden, dass das Spiel noch enger wird.
In der 48. Minute zeigt Moritz Sauter dann eindrucksvoll, warum er bereits unverzichtbar geworden ist. Unter erhöhtem Druck erzielt er erst mit dem letztem Wurf das 24:19, kurz darauf mit einer tollen Finte das 25:19. Fuhrmann kann per Strafwurf wieder auf 25:20 verkürzen und der HSVH geht mit plus 5 in die letzten zehn Spielminuten
Elias Kofler ist es dann, der rund 8 Minuten vor dem Ende auf vier Tore verkürzen kann (21:25). Doch dann nimmt das Spiel wieder seinen gewohnten Lauf: Parade Haug, Hartwig holt die nächste Zeitstrafe raus und Levin Unbehaun kann mit seinem ersten Treffer zum 27:21 einnetzen (55.).
An Robin Haug ist jetzt kein Vorbeikommen mehr. Mit seiner 18. Parade entnervt der Norweger den VfL-Außen Fuhrmann – Andersen trifft im Gegenzug zum 28:21 zur endgültigen Vorentscheidung vier Minuten vor dem Ende. Am Ende bringt der HSVH die Führung ins Ziel und kann mit 28:23 gegen 1. VfL Potsdam gewinnen.
Alles überragend war Robin Haug, der am Ende bei 45% steht. Leif Tissier (6 Tore) und Frederik Bo Andersen (8) sind im Angriff die entscheidenden Akteure. Mit etwas mehr Konsequenz im Abschluss und einer griffigeren Abwehr hätte der HSVH das Spiel noch höher gewinnen können. Der Sieg war aber zu keiner Zeit in Gefahr und der HSVH kann nach dem Sieg wieder ein ausgeglichenes Punktekonto von 25:25 vorweisen.
Torsten Jansen zeigte sich am Ende zufrieden mit der Lestung: „Potsdam hat das gut gemacht. Jeder erwartet, dass wir sie schlagen, und genau das macht es mental schwierig – das hat sich im Spiel widergespiegelt. Sie haben gut verteidigt, und wir haben nicht immer die direkten Lösungen gefunden. So entwickelt sich dann so ein Spiel. Aber angesichts unserer Personalsituation bin ich sehr zufrieden mit dem Sieg. Am Ende waren wir dank Robin Haug im Plus.“
HAMBURG: Haug (18 Paraden), El-Tayar (n.e.) – Andersen (8 Tore/3 Siebenmeter), Tissier (6), Sauter (5), Lassen (3), Weller (3), Magaard (1), Unbehaun (1/1), Mortensen (1/1), Weyer, Hartwig, Valiullin
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