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Handball Sport Verein Hamburg im Jahr 2026 weiter sieglos

Der Handball Sport Verein Hamburg wartet im Jahr 2026 weiter auf den ersten Sieg. Am Sonntag unterlag das Team von Cheftrainer Torsten Jansen der SG Flensburg-Handewitt mit 35:38 (14:20). Dabei lagen die Gastgeber vor 9.713 Zuschauern in der Barclays Arena über weite Strecken recht deutlich zurück. Im Laufe der zweiten Halbzeit schnupperte der HSVH dann plötzlich am Ausgleich. Doch der fiel nicht. Im Anschluss gelang es dann den Gästen aus Schleswig-Holstein, den Auswärtserfolg über die Zeit zu bringen.

Hamburg mit gutem Start

Der HSVH hatte Anwurf – und bekam nach Foul an Elias Kofler den ersten Siebenmeter! Frederik Bo Andersen verwandelte unten rechts zur ersten Führung (1:0). Moritz Sauter traf kurz danach zum 2:0 – ein Auftakt nach Maß für die Gastgeber. Aksel Horgen sorgte dann aber für den ersten Ausgleich Gäste (3:3), Niclas Kirkeløkke erzielte per Tempogegenstoß das 4:3 für die Flensburger. Den Hamburgern unterliefen danach zu viele technische Fehler, die SG baute ihren Vorsprung in der Folge durch Simon Pytlick auf vier Tore aus (9:5). Johannes Golla erhöhte Mitte der ersten Hälfe auf 12:7 für den amtierenden European-League-Sieger.

Rückstand wächst auf sieben Tore

Nach einer Auszeit von HSVH-Coach Torsten Jansen verkürzte Jacob Lassen mit einer Einzelleistung auf 8:12. Allerdings stellte Golla kurz danach den alten Abstand wieder her (13:8 für Flensburg). Lasse Møller gelang das 14:8 für die Gäste – und das, obwohl Mohamed El-Tayar im Tor der Hamburger bis dahin eine ordentliche Leistung zeigte. Nachdem die SG zwischenzeitlich mit sieben Toren vorn lag, verkürzte Nicolaj Jørgensen auf 10:16. Andersen glückte anschließend das 11:16. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit zogen die Schleswig-Holsteiner das Tempo aber an, sodass es mit 14:20 aus HSVH-Sicht in die Pause ging.

Hamburg braucht eine Aufholjagd

Die Gastgeber starteten mit Torhüter Robin Haug in die zweite Hälfte – und der musste nach Videobeweis gleich einen Treffer hinnehmen (14:21). Niklas Weller traf im Gegenzug nur die Latte. Dafür verkürzte Sauter etwas später auf 15:21. Weller machte das 18:23, Andersen nach Tempogegenstoß das 19:23. Und die Aufholjagd ging weiter: Lassen gelang in Überzahl das 20:23. Nachdem Andersen das 21:23 erzielte, legte Lassen nach – 22:23. Golla beendete aber vorerst die HSVH-Serie mit dem 24:22 aus Gäste-Sicht. Da Haug nur schwer zu bezwingen war, blieben die Gastgeber aber dran – nur der Ausgleich glückte nicht.

Flensburg in der Endphase nicht immer souverän

In den letzten 15 Minuten bekam die SG die Partie dann wieder besser in den Griff. Das lag einerseits an der Abschlussschwäche und an technischen Fehlern der Gastgeber. Andererseits musste sich Haug jetzt doch häufiger geschlagen geben. So hieß es etwa zehn Minuten vor dem Ende 27:32. Zwar versuchten die Hamburger in der Schlussphase, mit einer offensiveren Deckung alle Register zu ziehen, doch mehr als eine Ergebniskorrektur gelang nicht. Nach 60 Minuten hieß es 38:35 für die SG Flensburg-Handewitt, die damit weiter auf den Einzug in die Champions League hoffen darf.

Torsten Jansen: „Die zweite Halbzeit gibt uns trotzdem Auftrieb“

Torsten Jansen war sehr unzufrieden mit der ersten Halbzeit, fand der auch lobende Worte für die zweite Hälfte. „Wir haben es leider nicht geschafft, unsere Chancen am Anfang zu nutzen und hatten große Probleme, in den Rückzug zu kommen. In der ersten Halbzeit fehlten Energie und Klarheit, wir waren zu fehleranfällig und haben ihnen genau das ermöglicht, was sie am liebsten machen: Tempo. In der zweiten Halbzeit wurde es stabiler, wir sind gegen eine sehr gute Mannschaft nochmal rangekommen, haben dann aber den Moment verpasst, um mehr rauszuholen. Die zweite Halbzeit gibt uns trotzdem Auftrieb – aber die Energie von der zweiten Halbzeit muss unsere Basis sein.“

SPIEL-STATISTIK

Hamburg: Haug (6 Paraden), El-Tayar (5) – Jørgensen (8 Tore / 1 Siebenmeter), Andersen (7/3), Lassen (6), Sauter (5), Mortensen (4/2), Weller (2), Norlyk (2), Schmidt (1), Olafsson, Gadza, Geenen, Kofler. 

Nicolaj Jørgensen

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