Vorbericht: Nicolaj Jørgensen glaubt, die Abwehrleistung ist am Freitag der Schlüssel zum Erfolg

Für den Handball Sport Verein Hamburg geht es am Freitag (Anwurf: 19.00 Uhr) zum Derby nach Niedersachsen. Bei der Turn- und Sportvereinigung Hannover-Burgdorf wollen die Gäste aus der Hansestadt gerne punkten. In der ZAG Arena können die Hamburger Handballer kräftetechnisch aus dem Vollem schöpfen. Denn letztes Wochenende hatte das Team von HSVH-Chefcoach Torsten Jansen in der 1. Handball-Bundesliga spielfrei.

Ganz anders sieht die Situation für Hannover aus. Für die Gastgeber um ihren norwegischen Top-Torschützen August Pedersen (bisher 143 Tore in dieser Saison) wird es nach der Bundesliga-Partie in Magdeburg und dem European-League-Aufritt bei RK Nexe (Kroatien) die dritte Begegnung in sechs Tagen werden. Somit darf man gespannt sein, wie die Niedersachsen die aktuellen Strapazen meistern.

Nicolaj Jørgensen, mit 138 Toren bisher Hamburgs Top-Torschütze in dieser Saison, glaubt dass die Begegnung bei den Recken sehr intensiv wird. „Hannover ist ein physisch starkes Team“, so der Däne. „Sie haben eine sehr gute Abwehr und sie sind laufstark. Daher dürfen wir uns nicht so viele unnötige Ballverluste leisten. Sie sind in der Lage, das mit ihren guten Spielern zu nutzen.“ Der 25-Jährige ist sich sicher, beim Derby in Hannover wird es für sein Team auf die Defensivleistung ankommen. Jørgensen: „Wir hatten in den letzten Spielen einige Probleme in der Abwehr. Und deshalb wird eine bessere Defensivarbeit auch der Schlüssel sein, um in Hannover etwas mitnehmen zu können. Wenn wir in der Lage sind, ihrem Angriff mit unserer Abwehr die Durchschlagskraft zu nehmen, dann haben wir eine gute Chance. Schließlich sind wir selbst im Angriff sehr stark und machen oft über 30 Tore pro Spiel.“

Grundsätzlich sei der HSVH auf einem guten Weg. „Wir entwickeln uns von Spiel zu Spiel weiter und wachsen immer besser zusammen“, glaubt Jørgensen. Aber in der Handball-Bundesliga ist es gar nicht so einfach, die Leistungen in Siege umzumünzen. „Du musst in jeder Begegnung hundert Prozent geben. Wenn du die nicht gibst, dann verlierst du. Und wenn du 100 Prozent gibst, kann es trotzdem sein, dass du nicht gewinnst. Die Liga ist genauso anspruchsvoll, wie mir vor meinem Wechsel nach Hamburg gesagt wurde. Deshalb ist es auch eine wunderschöne Erfahrung, in der HBL zu spielen.“

Dyn überträgt die Partie am 13. März zwischen dem Tabellenneunten und dem -elften der DAIKIN HBL live. Den Video-Vorbericht zum Spiel gibt es auf dem HSVH-YouToube-Kanal. Zu weiteren Meldungen vom Handball Sport Verein Hamburg geht es in der Navigation unter News.