Nicolaj Jørgensen in Top-Form – Hamburg siegt beim Nord-Derby in Hannover

25. Spieltag in der DAIKIN HBL: Der Handball Sport Verein Hamburg erkämpft einen Auswärtssieg in der mit 9.900 Zuschauern ausverkauften ZAG Arena. Bei der Turn- und Sportvereinigung Hannover-Burgdorf setzen sich die Hanseaten in einer spannenden Begegnung mit 37:35 (18:18) durch. Dabei glänzte Nicolaj Jørgensen mit einer Ausnahmeleistung: Der Däne steuerte sagenhafte 14 Treffer zum Auswärtserfolg der Hamburger bei und verwarf nicht einen einzigen Ball. „Zwei Punkte, ein Auswärtssieg – das ist ein gutes Gefühl“, jubelte der HSVH-Top-Torschütze hinterher. „Wir hatten eine gute Abwehr, sind viel gelaufen und hatten die nötige Geduld im Angriff.“

25. Spieltag in der DAIKIN HBL: Der Handball Sport Verein Hamburg erkämpft einen Auswärtssieg in der mit 9.900 Zuschauern ausverkauften ZAG Arena. Bei der Turn- und Sportvereinigung Hannover-Burgdorf setzen sich die Hanseaten in einer spannenden Begegnung mit 37:35 (18:18) durch. Dabei glänzte Nicolaj Jørgensen mit einer Ausnahmeleistung: Der Däne steuerte sagenhafte 14 Treffer zum Auswärtserfolg der Hamburger bei und verwarf nicht einen einzigen Ball. „Zwei Punkte, ein Auswärtssieg – das ist ein gutes Gefühl“, jubelte der HSVH-Top-Torschütze hinterher. „Wir hatten eine gute Abwehr, sind viel gelaufen und hatten die nötige Geduld im Angriff.“

Beim Wiedersehen mit dem früheren Hamburger Leif Tissier – der zunächst noch nicht zum Einsatz kam – starteten die Gäste selbstbewusst. Allerdings verschenkte Frederik Bo Andersen die erste Chance zur Führung. Mit seinem Siebenmeter scheiterte er an Joel Birlehm. Nach der Führung durch Justus Fischer erzielte Elias Kofler das 1:1. Die Gastgeber verpassten es in der Folge, sich abzusetzen. Daher nutzte Niklas Weller seine Chance vom Kreis zum 4:4 (8. Minute). Zwar war beim HSVH nicht alles Gold, aber die Einstellung stimmte. Andersen traf in der 14. Minute per Tempogegenstoß zum 14:14. 

Hamburg geht in Führung

Kaj Geenen erzielte in der 16. Minute von Linksaußen die erste Gäste-Führung (9:8). Nachdem Weller 60 Sekunden später eine Zwei-Minuten-Strafe bekam, musste kurz danach auch der Hannoveraner Fischer für zwei Minuten vom Feld. Nicolaj Jørgensen nutzte den anschließenden Siebenmeter zum 11:10 aus HSVH-Sicht. Da Robin Haug einen Wurf von Renars Uscins entschärfte, gelang Weller das 13:11. Hannovers Coach Juan Carlos Pastor nahm eine Auszeit und brachte Tissier in die Partie. Nach einem Ballverlust der Hamburger traf Fischer zum Ausgleich (14:14). Daher hatte auch HSVH-Cheftrainer Torsten Jansen Redebedarf. Am Ende der ersten Halbzeit hieß es 18:18.
In der zweiten Halbzeit wollte Hamburg nicht mehr so viele schnelle Gegentore nach dem Angriffs-Sieben-gegen-Sechs kassieren. Jørgensen gelang für Hamburg der erste Treffer (19:18) in Hälfte zwei. August Pedersen glich per Siebenmeter aus. Ein abgefälschter Wurf von Marian Michalczik brachte dann wieder Hannover nach vorn (21:20). Der HSVH glich durch Jørgensen erneut aus (22:22). Andersen erzielte per Tempogegenstoß die Führung der Gäste. Als auch Moritz Sauter nach schnellem Gegenzug traf, lagen die Hanseaten mit zwei Treffern vorn (24:22). Allerdings brachte Marius Steinhauser die Recken auf 23:24 heran.

Hannover nach 43 Minuten mit Simon Gade, Hamburg mit Mohamed El-Tayar

In den letzten 15 Minuten wechselten beide Trainer ihre Torhüter. Da Mohamed El-Tayar gleich in der ersten Aktion hielt, glückte Geenen in Unterzahl das 27:24 für die Gäste. Danach kassierte auch Einar Olafsson zwei Minuten, sodass Hamburg in doppelter Unterzahl agierte. Dennoch glückte Jacob Lassen das 28:25. Jørgensen gelang per Tempogegenstoß sogar das 30:26. Etwa zehn Minuten vor dem Ende musste der HSVH jetzt nur noch die Nerven behalten. Nachdem der eingewechselte Simon Gade gegen Andersen parierte, kamen die Recken aber heran – zunächst auf 30:32, dann auf 31:32. Doch Hamburg behielt in einer intensiven Schlussphase den Überblick. Am Ende machte Sauter mit dem 37:35 alles klar.

„Das war ein äußerst intensives Spiel“, freute sich HSVH-Cheftrainer Torsten Jansen hinterher auf der Pressekonferenz. „Ich bin wahnsinnig glücklich, dass wir auswärts gewonnen haben – und das bei einer sehr starken Mannschaft aus Hannover. Wir hatten in den letzten Wochen nicht so viel Spaß – bis auf das Spiel gegen Melsungen – was die Punkteausbeute anging. Deswegen war es für uns wichtig, hier heute ein anderes Gesicht zu zeigen. Und das war auch uns selbst gegenüber angemessen. Die Art und Weise, wie wir gewonnen haben, stimmt mich sehr positiv für die verbleibenden Spiele.“

SPIEL-STATISTIK

Hamburg: Haug (7 Paraden), El-Tayar (4) – Jørgensen (14 Tore / 3 Siebenmeter), Sauter (6), Lassen (5), Andersen (4), Weller (4), Geenen (2), Norlyk (1), Kofler (1), Olafsson, Mortensen, Valiullin (n.e.), Botta (n.e.), Gadza (n.e.)