Botta und Welter wollen ab dem Sommer Spielpraxis in Lübeck sammeln – HSVH behält regelmäßigen Zugriff 

Der Handball Sport Verein Hamburg und der VfL Lübeck-Schwartau haben sich auf den nächsten Entwicklungsschritt für Maximilian Botta verständigt: Der Kreisläufer wird in der neuen Saison für den Zweitligisten aus Schleswig-Holstein auflaufen. Per Doppelspielrecht steht er dem HSVH aber trotzdem zur Verfügung. Er wird vorrangig beim Training in Lübeck, aber auch regelmäßig in Hamburg, dabei sein. Außerdem wird Christopher Welter ab der nächsten Saison für Lübeck-Schwartau spielberechtigt sein.

Kreisläufer Maximilian Botta soll in der Saison 2026/27 einen weiteren Sprung nach vorn machen. Der junge Spieler, der mit der U23 des HSVH gerade erst den Aufstieg in die 3. Liga geschafft hat und auch schon viele Male im Erstligakader des Vereins stand, wird zukünftig für den Zweitligisten VfL Lübeck-Schwartau auflaufen.

Talent erhofft sich mehr Spielzeit 

„Ich erhoffe mir mehr Spielzeit“, so der 19-Jährige. „Ich glaube, die 2. Liga ist körperlich robust, so kann ich mich noch besser an den Männer-Bereich gewöhnen und mich sportlich weiterentwickeln.“ Der VfL Lübeck-Schwartau wird die aktuelle Saison voraussichtlich auf einem einstelligen Tabellenplatz beenden. Aktuell stellt sich der Verein aus Schleswig-Holstein für 2026/27 auf.

Botta ist flexibel. „In der nächsten Saison trainiere ich vorrangig in Lübeck und dazu in Hamburg“, blickt der junge Kreisläufer voraus. „Ich glaube, das bekommt man hin, wenn das von den Trainern gut geplant wird. An den Wochenenden liegt der Zugriff erst einmal bei Lübeck. Aber ich werde, wenn gewünscht, genauso den HSVH unterstützen können.“

Bitter sieht positive Entwicklung   

Hamburgs Sportdirektor Johannes Bitter sieht den Weg Bottas positiv: „In dieser Saison hat er in der Regionalliga und ein wenig in der 1. Liga gespielt. In der neuen Saison wird er dann mit Lübeck in der 2. Liga und mit dem HSVH – mit der zweiten Mannschaft – in der 3. Liga auflaufen. Hierbei geht es um leistungsrelevante Spielzeit. Deshalb ist das aus meiner Sicht ein guter Schritt für seine Entwicklung.“

Sollte Botta im Erstligateam benötigt werden, könnte er helfen – stände dann aber nicht mehr für die 3. Liga zur Verfügung.

Christopher Welter ebenfalls für größere Aufgaben bereit 

Christopher Welter soll in der kommenden Saison ebenfalls Zweitliga-Luft schnuppern. Der 20-Jährige, den im Februar letzten Jahres eine schwerwiegende Knieverletzung zurückgeworfen hatte, holte in der inzwischen beendeten Regionalliga-Saison mit der U23 des HSVH die Meisterschaft und schaffte den Aufstieg in die 3. Liga. Hier soll der Rückraumspieler, der flexibel einsetzbar ist, auch in der Saison 2026/27 weiter für Hamburg zum Einsatz kommen. Darüber hinaus wird der Youngster den Kader der Lübecker verstärken, um sich weiterzuentwickeln.

„Es spricht für die Stärke unseres Nachwuchses, dass sich noch zwei weitere Spieler zukünftig in der 2. Liga präsentieren können“, weiß HSVH-Anschlusstrainer Lukas Ossenkopp. Der frühere Handball-Profi ergänzt: „Für die Jungs ist es eine super Möglichkeit, sich über harte Arbeit eine Rolle in einer der Top-5-Ligen zu erkämpfen – mit der parallelen Möglichkeit zusätzlicher Spielpraxis in der 3. Liga. Der gute Austausch mit Lübeck stellt dabei einen Gewinn für unsere gesamte Anschlussförderung dar.“

Fotos Maximilian Botta, Quelle: Thorge Huter / Fotos Christopher Welter, Quelle: @olafkerber

Eintrittskarten für das HSVH-Heimspiel gegen die HSG Wetzlar am 4. Juni gibt es hier. Dauerkarten für die neue Saison gibt es hier.