Elias Kofler hat seinen Vertrag beim Handball Sport Verein Hamburg vorzeitig verlängert. Der österreichische Nationalspieler bindet sich langfristig an die Norddeutschen: Er hat bis 2030 unterschrieben.
Rückraumspieler Elias Kofler, der vor der Saison vom 1. VfL Potsdam in die Hansestadt gewechselt war, wird weiterhin das Trikot des Handball Sport Verein Hamburg tragen. Der Spielmacher hat seinen Vertrag vorzeitig bis 2030 verlängert. Damit gibt er ein klares Bekenntnis zur Stadt und zum Club ab.
„Ich fühle mich beim HSVH und hier in Hamburg extrem wohl“, sagt der 25-Jährige. „Die Stadt gefällt mir außerordentlich gut. Insofern war es wirklich keine schwere Entscheidung, den Vertrag vorzeitig zu verlängern. Aus sportlicher Sicht sprechen die Mannschaft und das Umfeld für den HSVH. Die Jungs sind mega, haben mich vom ersten Tag an gut aufgenommen. Daher fühle ich mich auch so wohl hier.“
Kofler, der gebürtig aus Wien stammt, begann seine Handballkarriere in der Jugend des WAT Fünfhaus. Für seinen Jugendverein spielte er bis 2018 in der Regionalliga. Anschließend wechselte er zum österreichischen Erstligisten SG Handball West Wien. In der Saison 2022/23 feierte Kofler mit West Wien den Meistertitel in der Handball Liga Austria und wurde in Österreich zum „Handballer des Jahres“ gewählt. Im Jahr danach folgte der Wechsel nach Potsdam und damit nach Deutschland. Seit Beginn der Saison läuft Kofler für den HSVH auf.
2025/26 bestritt Kofler bislang 31 HBL-Spiele. Dabei erzielte er 51 Tore – und das, obwohl er auch in der Abwehr immer wieder glänzte. „Wir haben ihn als sehr abwehrstarken und kampfstarken Spieler mit einem positiven Charakter zu uns geholt“, erinnert sich Johannes Bitter, Sportdirektor der Hamburger Bundesliga-Handballer. „Trotzdem hat er uns in den ersten Wochen und Monaten mehr als überzeugt. Wir waren und sind mit seiner Entwicklung und seinem Auftreten sehr zufrieden. Wir sind sicher, dass er der richtige Spieler für die nächsten Jahre ist. Wir sehen ihn als eine der Säulen der Mannschaft und für den ganzen Verein. Er ist mit seinen Eigenschaften und Werten ein Vorbild für junge Spieler. Das zeigt er jeden Tag. Daher haben wir sehr früh mit ihm gesprochen und ihm gezeigt, wie unser Weg in den nächsten Jahren aussehen soll.“
Bitter hat von Beginn an etwas Besonders in Kofler gesehen. Er war begeistert, wie schnell der junge Österreicher zu einem wichtigen Bestandteil des Teams wurde. „Elias ist eine Persönlichkeit, die man nicht integrieren musste“, sagt Bitter. „Er war eigentlich vom ersten Tag an derjenige, der selbst der Integrator war. Es hat oft auf mich so gewirkt, als wenn er schon immer hier gewesen wäre. Er hat den Club gespürt und das ganze Konstrukt mitgetragen und mit weiterentwickelt.“
Kofler: „Ich bin mit meiner ersten Saison beim HSVH recht zufrieden. Ich glaube, ich habe mich gut entwickelt. Natürlich gibt es immer Bereiche, in denen man noch weitere Schritte gehen kann. Aber im Großen und Ganzen – zwei Spiele haben wir ja noch bis zum Ende der Saison – ist es ganz gut für mich gelaufen. Natürlich möchte ich mich individuell noch weiterentwickeln und jeden Tag besser werden. Für unser Team wünsche ich mir, dass wir noch enger zusammenwachsen. Wir haben in der nächsten Saison viele neue Spieler, die wir integrieren möchten. Trotzdem wollen wir in der Handball-Bundesliga erfolgreich sein.“
Eintrittskarten für das HSVH-Heimspiel gegen die HSG Wetzlar am 4. Juni (letztes Heimspiel dieser Saison!) gibt es hier. Dauerkarten für die neue Saison gibt es hier.


