SPIEL-STATISTIK
HAMBURG: El-Tayar (7 Paraden), Haug (5) – Sauter (11 Tore), Lassen (5), Magaard (3), Norlyk (3), Jørgensen (3), Weller (2), Geenen (2), Andersen (2/1 Siebenmeter), Mortensen (1/1), Kofler, Gadza, Botta (n.e.)


(19:17)


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Tore
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Der HSVH muss sich am 14. Spieltag der DAIKIN HBL nach einem gebrauchten Tag beim Bergischen HC mit 32:35 geschlagen geben. Das Jansen-Team bekam das Spiel zu keinem Zeitpunkt unter Kontrolle und offenbarte defensiv große Lücken. Trotz eines starken Moritz Sauter, der mit 11 Toren aus 12 Versuchen bester HSVH-Werfer war, reichte es nicht gegen einen kämpferisch überzeugenden Aufsteiger.
Am ersten Adventssonntag gastierte der HSVH beim Aufsteiger Bergischer HC, der trotz großer personeller Probleme und dem 17. Tabellenplatz zuvor alle seine Punkte zu Hause geholt hatte. In der Mitsubishi Electric Halle – vor 2521 Zuschauer*innen – musste Trainer Torsten Jansen neben Dominik Axmann und Levin Unbehaun auch auf Ben Levermann und Einar Olafsson verzichten. Wieder im Kader stand dafür der 17-jährige Linkshänder Toma Gadza.
Hamburg startete mit Casper U. Mortensen, Elias Kofler, Moritz Sauter, Andreas Magaard, Frederik Bo Andersen und Oliver Norlyk; im Tor begann Mohamed El-Tayar.
Der Bergische HC erwischte den besseren Start und erzielte den ersten Treffer der Partie, doch Hamburg antwortete prompt: Oliver Norlyk setzte seinen ersten Wurf sehenswert in den Winkel und stellte nach knapp zwei Minuten auf 1:1. Kurz darauf legte der dänische Rückraumspieler nach und traf auch mit seinem zweiten Versuch. Nach einer starken Parade von Mohamed El-Tayar erzielte Frederik Bo Andersen die erste 3:2-Führung für den HSVH.
Nach sieben Minuten stand es 5:5, während sich El-Tayar mit seiner dritten Parade bereits früh auszeichnete. Offensiv jedoch tat sich der HSVH zunehmend schwer: Nach zehn Minuten packte die BHC-Deckung deutlich beherzter zu, einfache Hamburger Abschlüsse blieben aus – der Spielfluss war dahin.
Der Bergische HC nutzte diese Phase konsequent. In der 13. Minute gingen die Gastgeber erstmals mit drei Toren in Führung. Noah Beyer erhöhte per Siebenmeter auf 8:6 und wenig später auf 9:6. Vor allem im Zentrum bekam der HSVH Sören Steinhaus nicht in den Griff, der immer wieder Lücken in der Hamburger Defensive fand. Nach sieben torlosen Minuten reagierte Trainer Torsten Jansen und nahm die erste Auszeit (14. Minute).
Mit der Hereinnahme von Nicolaj Jørgensen und Jacob Lassen kam wieder Bewegung ins Angriffsspiel. Jørgensen nutzte den ersten Angriff direkt zum 7:9-Anschluss. Doch defensiv blieb Hamburg anfällig: Der Rückzug war zu langsam, die Abwehr zu ungeordnet – einzig Mohamed El-Tayar verhinderte mit einigen Paraden Schlimmeres. Dennoch führte der BHC nach 20 Minuten weiterhin verdient mit 14:11.
Ein kurzer Zwischenspurt zum 13:14, gekrönt von einem herrlichen Wurf von Jacob Lassen in den Winkel, zwang den BHC zur Auszeit. Die Chance auf den Ausgleich vergab Jørgensen jedoch vom Siebenmeterstrich. Der BHC zeigte sich im Gegenzug abgezockter und stellte vier Minuten vor der Pause auf 17:14. Da der HSVH erneut vier Minuten ohne Tor blieb, griff Jansen bereits zur zweiten Auszeit. Bis zur Halbzeit konnten auch zwei Treffer von Moritz Sauter den Rückstand nicht mehr vollständig verkürzen. Mit 17:19 aus Hamburger Sicht ging es in die Kabinen.
Die erste Hälfte war aus HSVH-Sicht klar von defensiven Problemen geprägt: Der Innenblock bekam den BHC kaum zu fassen, und das Rückzugsverhalten war mehrfach zu langsam. Das Fehlen von Einar Olafsson machte sich deutlich bemerkbar. Mit 19 Gegentoren allein in der ersten Halbzeit kassierte der HSVH schlicht zu viel.
Hamburg startete mit sieben Feldspielern in die zweite Hälfte, doch erneut erwischte der Bergische HC den besseren Auftakt. Casper U. Mortensen und zweimal Frederik Bo Andersen scheiterten an BHC-Torhüter Lukas Diedrich, der zur Pause für Christopher Rudeck ins Tor rotierte und einen überragenden Einstand hinlegte. Der HSVH lag früh wieder mit 17:21 zurück und fand kaum Rhythmus nach der Pause.
Nicolai Jørgensen setzte nach 36 Minuten ein erstes offensives Ausrufezeichen, als er Andreas Magaard am Kreis bediente und der auf 20:23 verkürzte. Doch insgesamt wirkte der BHC wacher, giftiger und gedankenschneller. Gleichzeitig gewann Diedrich im BHC-Tor zunehmend die Oberhand: Andersen scheiterte auch mit seinem dritten Wurf im zweiten Durchgang am BHC-Schlussmann (38. Minute).
Und Hamburg bekam seine Probleme nie richtig in den Griff. Immer wieder scheiterte der HSVH an Diedrich, während der BHC die Schwächen der Hamburger Defensive konsequent bestrafte. In der Abwehr blieben die Räume zu groß, und im Angriff verzweifelte Hamburg weiter an Diedrich, der zeitweise auf überragende 60 Prozent gehaltene Bälle kam. Torsten Jansen musste reagieren und brachte nach 46 Minuten Toma Gadza für den ungewohnt glücklosen Andersen.
Beim Stand von 25:29 setzte Kaj Geenen mit seinem ersten Treffer ein Lebenszeichen, kurz darauf eroberte Gadza den Ball und Moritz Sauter verkürzte auf 26:29. Die Hamburger fanden nun besser ins Spiel, und ein spektakulärer Kempa von Jacob Lassen auf Nicolaj Jørgensen brachte das 28:31. Als Geenen acht Minuten vor Schluss zum 29:31 traf, war der HSVH plötzlich wieder mitten im Geschehen. Doch in dieser entscheidenden Phase vergab Hamburg zwei Big Plays: Jørgensen scheiterte völlig frei an Diedrich, und ein technischer Fehler im Gegenstoß verhinderte den möglichen Anschlusstreffer.
Moritz Sauter verkürzte zwar noch einmal auf 31:33, und Mortensen traf per Siebenmeter zum 32:34. Hamburg hatte sogar die Chance, nochmal auf ein Tor heranzukommen, doch Lassens riskanter Pass an den Kreis fand keinen Abnehmer. Als Johannes Wasielewski eine Minute vor Schluss zum 35:32 traf, war die Partie endgültig entschieden.
Der HSVH unterlag dem Aufsteiger Bergischer HC am Ende verdient. Über die gesamte Spielzeit bekam das Jansen-Team die defensiven Probleme nicht in den Griff und kassierte 35 Gegentore – viel zu viele, um auswärts zu punkten. BHC-Torhüter Lukas Diedrich avancierte mit zehn Paraden im zweiten Durchgang zum Matchwinner. Moritz Sauter überzeugte zwar mit 11 Toren aus 12 Versuchen, konnte die Niederlage jedoch nicht verhindern. Hamburg steht nun mit 13:15 Punkten auf Platz 10 der Tabelle und verpasst den Sprung in die obere Tabellenhälfte.
Torsten Jansen war nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und beschrieb nach Abpfiff die unterschiedlichen Probleme: „Die erste Halbzeit würde ich ganz gerne schnell aus dem Gedächtnis löschen. In der zweiten Halbzeit haben wir es hinten besser gemacht, aber wenn man dann vorne klarste Torchancen auslässt, hat man sich das selber ein bisschen verhagelt. Die Kombination daraus ist des Todes – dann wird es überall schwer. Das ist natürlich enttäuschend für uns, aber nächste Woche ist wieder ein anderes Spiel. Das müssen wir jetzt gut aufarbeiten.“
HAMBURG: El-Tayar (7 Paraden), Haug (5) – Sauter (11 Tore), Lassen (5), Magaard (3), Norlyk (3), Jørgensen (3), Weller (2), Geenen (2), Andersen (2/1 Siebenmeter), Mortensen (1/1), Kofler, Gadza, Botta (n.e.)

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