Vorbericht: „Wenn wir Flensburg schlagen wollen, muss alles stimmen“
Nach dem ersten Heimspiel im neuen Jahr vom Dienstag geht es für den Handball Sport Verein Hamburg im Sauseschritt weiter. Denn schon am Sonntag steht die nächste Heimpartie für das Team von Trainer Torsten Jansen im Terminkalender. Dann ist die SG Flensburg-Handewitt ab 16.30 Uhr in der Barclays Arena zu Gast. Eine Sache eint beide Teams vor diesem Nord-Derby. Beide Mannschaften haben ihre ersten Spiele nach der EM-Pause verloren.
Der HSVH musste sich im Heimspiel mit 33:35 (15:19) gegen den Tabellenletzten SC DHfK Leipzig geschlagen geben. Flensburg unterlag mit 26:33 (12:16) beim VfL Gummersbach. „In der Abwehr hat die nötige Aggressivität gefehlt“, findet Moritz Sauter klare Worte für die gezeigte HSVH-Leistung. „Im Angriff haben wir den Ball nicht gut laufen lassen und haben sie regelrecht zu ihrem starken Tempospiel eingeladen. Bombač hat für Leipzig ohne Frage ein sehr starkes Spiel gemacht. Aber da hat bei uns in der Abwehr einfach der Zugriff gefehlt. Wir sind zwar rangekommen und waren auch in Führung, aber da standen wir uns dann mit unseren technischen Fehlern selbst im Weg. Somit hat Leipzig verdient gewonnen.“
Dass Flensburg ebenfalls verloren hat, ist seiner Meinung nach nicht von Bedeutung. „Vielleicht spornen die Niederlagen beide Teams ein bisschen mehr an“, so Sauter. „Aber das Entscheidende an Flensburg ist einfach die extreme Qualität im Kader – ob Pytlick, Grgić oder wer auch immer. Deswegen müssen wir auch ein ganz anderes Gesicht zeigen. Wir müssen mit viel mehr Aggressivität, Selbstvertrauen und Mut ins Spiel gehen, um etwas Zählbares herauszuholen.“
Trotz der Niederlage gegen Leipzig sei man gegen den amtierenden European-League-Sieger nicht chancenlos. Sauter: „Aber die Qualität und der Einsatz, die für solche Erfolge nötig sind, lassen wir zu oft vermissen. Klar, wenn wir Flensburg schlagen wollen, muss alles stimmen – da muss die Abwehr gut stehen, da muss die Torhüterleistung gut sein und auch im Angriff sollte alles passen. Aber das hat in dieser Saison schon das ein oder andere Mal geklappt und wir dürfen deshalb zuversichtlich sein. Wir wissen aber auch, dass wir ein sehr gutes Spiel von unserer Seite brauchen, um gegen Flensburg etwas mitzunehmen.“
Auf einen schlechten Tag sollte man bei den Gästen aus Schleswig-Holstein nicht noch einmal hoffen. Denn über welche Qualität das Team von SG-Coach Aleš Pajović verfügt, zeigte jüngst die Handball-Europameisterschaft. Mit sechs Gold- und zwei Silbermedaillengewinnern gab es kein anderes Team der DAIKIN HBL, das so erfolgreich war. Hoffnung macht den Hamburgern aber die vergangene Saison. Da holte der HSVH beim 32:32 (15:17) in der Barclays Arena immerhin einen Punkt.
Das Hinrundenspiel endete Anfang November letzten Jahres mit 33:29 (17:13) für die Handballer aus Schleswig-Holstein.
Eintrittskarten für das HSVH-Heimspiel gegen Flensburg sind im Ticketshop erhältlich. Zu den anderen Meldungen vom Handball Sport Verein Hamburg geht es in der Navigation unter News. Dyn überträgt die Partie am 15. Februar live. Die Übertragung beginnt um 16:15 Uhr.






