Heimspiel-Vorschau: Viele EM-Helden und Nord-Derby in der Barclays Arena

Nord-Derby in der Barclays Arena: Am 15. Februar empfängt der Handball Sport Verein Hamburg die SG Flensburg-Handewitt. Die Begegnungen zwischen den Vereinen aus Hamburg und Schleswig-Holstein sorgen in der Regel für ein riesiges Zuschauerinteresse. Das ist auch diesmal so: Zwei Tage vor dem Spiel waren bereits weit über 9.000 Tickets für das Derby verkauft.

Anwurf: Die Begegnung zwischen dem HSVH und Flensburg beginnt am Sonntag um 16.30 Uhr. Der Einlass in die Barclays Arena beginnt um 14.30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt öffnet auch die Tageskasse, an der es noch Restkarten gibt. Wer sich vorab noch ein Ticket sichern will, wird online fündig.

Ausgangssituation: Die Gastgeber stehen mit 17 Punkten aus 21 Spielen im Mittelfeld der Tabelle. Zuletzt gab es am Dienstag eine 33:35-Heimniederlage gegen den SC DHfK Leipzig. Die SG Flensburg-Handewitt steht mit 31 Punkten aus 20 Partien auf Rang drei – hinter den Füchsen Berlin (2.) und dem SC Magdeburg (1.). Gleichzeitig sind der THW Kiel (4.) und der TBV Lemgo-Lippe (5.) der SG in der DAIKIN HBL dicht auf den Fersen. Das Hinrundenspiel am 9. November entschied Flensburg mit 33:29 (17:13) für sich.

EM-Teilnehmer: Am Sonntag wird es ein Wiedersehen zahlreicher Europameister geben. Denn mit Simon Pytlick, Kevin Møller, Niclas Kirkeløkke, Emil Jakobsen, Lasse Møller und Lukas Jørgensen (Letzterer erlitt bei der EM einen Kreuzbandriss und wird in Hamburg nicht spielen können) stehen bei den Gästen gleich sechs aktuelle Europameister unter Vertrag. Auf Seiten des Handball Sport Vereins Hamburg gibt es immerhin einen EM-Goldmedaillengewinner: Frederik Bo Andersen.

Fans: Die Gäste aus Schleswig-Holstein reisen mit großem Anhang an. Gleich mehrere Busse fahren von der Flensburger Förde in Richtung Elbe. Aber auch das Heimteam baut auf seine Fans. Somit dürfen sich alle Beteiligten wieder auf eine großartige Atmosphäre und viele Emotionen freuen.

Fiete und Torben: Natürlich können sich die Handball-Fans am Sonntag wieder auf Maskottchen Fiete freuen. Der Seebär will nicht nur bei den einheimischen Fans für gute Stimmung sorgen. Gleiches gilt für HSVH-Hallensprecher Torben Pöhls, der wie immer für gute Unterhaltung sorgt.

Historie: Die SG Flensburg-Handewitt gehört zu den bedeutendsten Handball-Clubs Deutschland. Nach dem Aufstieg in die 1. Bundesliga (1992) holte sich das Team aus Schleswig-Holstein zahlreiche Titel. Insgesamt wurde man dreimal Deutscher Meister (2004, 2018 und 2019), holte viermal den DHB-Pokal (2003, 2004, 2005 und 2015) und gewann einige europäische Wettbewerbe – unter anderem 2014 die Champions League sowie zuletzt 2024 und 2025 die EHF European League.

Gästetrainer: Seit Anfang 2025 wird die SG Flensburg-Handewitt von Aleš Pajovič trainiert. Der frühere slowenische Nationalspieler, der sein Geld als Aktiver unter anderem in der Handball-Bundesliga verdiente, trat damals die Nachfolge von Nicolej Krickau als Trainer der Schleswig-Holsteiner an. 

Nachhaltigkeitsspieltag: Neben der mit Spannung erwarteten Handball-Begegnung steht beim HSVH die Nachhaltigkeit im Vordergrund. Deshalb macht der Verein im Rahmen des Spieltags auf ökologische, soziale und ökonomische Themen aufmerksam.

TV: Die Begegnung zwischen Hamburg und Flensburg ist am 15. Februar ab 16.15 Uhr live bei Dyn zu sehen. Kommentator ist Vincent Schuster. Moderiert wird die Sendung von Lea Rosteck.

Eintrittskarten für die HSVH-Heimspiele sind im Ticketshop erhältlich. Zu den anderen Meldungen vom Handball Sport Verein Hamburg geht es in der Navigation unter News.