Azat Valiullin kehrt mit sofortiger Wirkung zum HSVH zurück und hilft bis Saisonende

Ein alter Bekannter verstärkt ab sofort den Handball Sport Verein Hamburg. Abwehrspezialist Azat Valiullin kehrt an seine frühere Wirkungsstätte zurück und unterschreibt einen Vertrag bis zum Saisonende. Valiulllin spielte bereits von 2021 bis 2025 in Hamburg. Der 2,05 Meter große Abwehrspezialist soll eine sofortige Verstärkung für den Trainings-und Spielbetrieb sein.

Der Handball Sport Verein Hamburg reagiert erneut auf die angespannte Personalsituation und nimmt Azat Valiullin mit sofortiger Wirkung bis zum Saisonende unter Vertrag. Der erfahrene Abwehrspieler kehrt damit an eine vertraute Wirkungsstätte zurück: Bereits von 2021 bis 2025 stand Valiullin im Trikot der Hamburger auf dem Feld.

In der Hinrunde der laufenden Saison war der 35-jährige Russe für den Bundesliga-Aufsteiger GWD Minden aktiv. Der Vertrag endete jedoch zum Jahreswechsel 2025/26. Nun kehrt der Defensivspezialist nach Hamburg zurück und soll die junge Mannschaft von Trainer Torsten Jansen mit seiner Erfahrung und Präsenz weiter stabilisieren.

Zusätzliche Option für die Defensive

Durch die unklare Ausfallzeit von Kreisläufer und Innenblockspieler Andreas Magaard sowie anhaltende Kniebeschwerden von Dominik Axmann reagiert der HSVH damit auf zwei angeschlagene Abwehrspieler. Gerade im Abwehrzentrum stellt Valiullin damit eine weitere verlässliche Option dar, auf die das Trainerteam kurzfristig zurückgreifen kann.

Valiullin bringt umfassende Bundesliga-Erfahrung aus seinen Stationen in Eisenach, Lemgo, Ludwigshafen, Minden und Hamburg mit. Als emotionaler, kommunikativer Abwehrspieler kennt er sowohl den Verein als auch das Umfeld bestens und soll nicht nur auf dem Feld, sondern gerade auch im Trainingsbetrieb eine wichtige Soforthilfe sein.

Mit der frühzeitigen Einbindung von Jan Schmidt per Doppelspielrecht hatte der HSVH bereits auf der Kreisläufer- und Abwehrposition reagiert. Da Schmidt jedoch weiterhin für Dormagen in der 2. Bundesliga im Einsatz ist und daher nur eingeschränkt am Trainingsbetrieb teilnehmen kann, übernimmt Valiullin auch hier eine wichtige Rolle.

Sportdirektor Johannes Bitter freut sich auf eine weitere Alternative: „Wir wussten schon immer um seine Qualität und dass er ein starker Teamplayer ist. Nach der Verletzung von Andreas Magaard und der noch nicht vollständigen Genesung von Dominik Axmann haben wir entschieden, frühzeitig tätig zu werden. Azat war sofort bereit, zurückzukommen, und wir sind sehr froh, wie schnell und unkompliziert alles geklappt hat. Er wird uns im Training und vermutlich auch im Spiel sofort helfen können und kennt seine Rolle als Unterstützer des Teams.“