Vorbericht: Kann Hamburg eine Serie starten?
Am Donnerstag um 19.00 Uhr ist der Bergische HC beim Handball Sport Verein Hamburg zu Gast. Obwohl der BHC aktuell in der Tabelle nur Rang 15 belegt, konnte der Aufsteiger in der Hinrunde mit 35:32 (19:17) gegen die Hanseaten gewinnen. Somit dürfte der HSVH noch eine Rechnung mit den Gästen offen haben. In der Sporthalle Hamburg soll unbedingt ein Heimsieg her.
„Beim Auswärtsspiel gegen den Bergischen HC lief einiges schief“, erinnert sich HSVH-Kapitän Niklas Weller. „Ich würde sagen, das war wohl eines unserer schlechtesten Saisonspiele, auch vom Auftreten her. Und wenn man nicht zu hundert Prozent da ist, dann wird es gegen alle Teams schwierig. Die Folge war: Der BHC hat sich quasi in einen Rausch gespielt und wir haben nach der schlechten ersten Halbzeit den Bock nicht mehr umstoßen können.“
Für den Bergischen HC geht es um einiges. Denn das Team aus Nordrhein-Westfalen, das gerade einmal zwei Punkte vor dem Tabellensiebzehnten (HSG Wetzlar) liegt, steckt mitten im Kampf um den Klassenerhalt. In den letzten neun Spielen gab es lediglich einen Sieg (am 1. März mit 35:28 beim SC DHfK Leipzig). Zuletzt, beim Heimspiel gegen den Champions-League-Sieger SC Magdeburg, hielt der BHC gut mit, gestaltete die Begegnung bis zum Ende ausgeglichen. Letztlich musste sich das Team aber doch mit 25:27 geschlagen geben.
Die Motivation der Hamburger ist eine andere. Weller: „Für uns geht es darum, das eigene Publikum zu begeistern und vielleicht eine Serie zu starten. Wir haben mit der Leistung in Hannover gut vorgelegt und wollen jetzt weitermachen. Im Tabellenmittelfeld der DAIKIN HBL liegt alles eng beieinander. Weitere Siege wären wichtig. Denn es ist auf jeden Fall ein Ziel für uns, am Ende noch einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen.“
Beim Kreisläufer, der sich nach Ende der Saison dem Präsidentenamt beim Handball Sport Verein Hamburg widmen will, zeigte die Formkurve zuletzt wieder nach oben. „Da Andreas Magaard verletzt ist und Jan Schmidt die letzten beiden Male auch nicht dabei war, hatte ich viel Spielzeit. Das hilft natürlich, man bekommt entsprechend mehr Würfe. Und gerade im Zusammenspiel mit Nico [Nicolaj Jørgensen; Anm. der Red.], der ja noch nicht so lange bei uns ist, wird die Abstimmung immer besser“, sagt Weller.
Der 32-Jährige fährt fort: „Aber ich muss auch sagen, aktuell fühle ich mich körperlich – also mit Rücken und Schulter – recht gut. Das ist auch ein wichtiger Faktor.“ Für das Heimspiel gegen den Bergischen HC hat er genaue Vorstellungen. Weller: „Wir wollen das zeigen, was wir im Hinspiel vermissen lassen haben: Voller Fokus, volle Leidenschaft, volle Härte und 60 Minuten Vollgas für unsere Fans! Dazu müssen wir uns mit einer konzentrierten Abwehr in das Spiel reinfighten. Alles andere kommt dann von allein!“
Dyn überträgt die Partie am 26. März live. Eintrittskarten für Begegnung zwischen dem Handball Sport Verein Hamburg und dem Bergischen HC gibt es hier.





