SPIEL-STATISTIK
Hamburg: Haug (14 Paraden), El-Tayar – Jørgensen (9 Tore / 4 Siebenmeter), Andersen (7/2), Lassen (4), Geenen (3), Sauter (2), Kofler (1), Magaard (1), Weller, Olafsson, Valiullin, Norlyk, Härtel, Gadza, Botta (n.e.)


(14:19)


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Tore
Quote
Noch nie hat der Handball Sport Verein Hamburg in der Meisterschaft und im Pokal seit dem Aufstieg im Jahr 2021 gegen den THW Kiel gewonnen. Daran änderte auch der Sonntag nichts. Der Rekordmeister aus Schleswig-Holstein siegte mit 34:27 (19:14) in Hamburg. Die Gastgeber dürfen sich immerhin über den besten Zuschauerzuspruch in der aktuellen Saison freuen: 11.619 Zuschauer waren in der Barclays Arena dabei.
Hamburg begann am Kreis mit Andreas Magaard, der nach längerer Knieverletzung wieder aufs Feld zurückkehrte. Für das 1:0 sorgte aber sein Landsmann Jacob Lassen. Da Kiel mit zwei Pfostentreffern zunächst Anlaufschwierigkeiten hatte, glückte Moritz Sauter das 2:0. In Unterzahl gelang den Gästen dann das erste Tor: Der Ex-Hamburger Domagoj Duvnjak machte das 1:2 aus THW-Sicht. Der Kroate sorgte später für die erste Führung des Handball-Rekordmeisters (4:3). Frederik Bo Andersen glich aber per Siebenmeter umgehend aus (4:4). Nachdem Kiel bereits zwei Zeitstrafen kassiert hatte, bekam jetzt auch Einar Olafsson zwei Minuten. Doch Hamburg ließ sich nicht abschütteln. Im Gegenteil: Andersen brachte den HSVH durch Siebenmeter in der 13. Minute mit 8:7 nach vorn.
Eric Johansson begann die zweiten 30 Minuten mit dem nächsten Treffer für Kiel. Damit betrug der THW-Vorsprung sechs Tore. Die Hamburger kamen durch Andersen auf 18:22 heran. Nach Foul an den Dänen gab es Rot gegen Zerbe und Siebenmeter für die Gastgeber. Der Gefoulte schnappte sich gegen Andreas Wolff selbst den Ball – und scheiterte. Per Tempogegenstoß verkürzte er später aber auf 19:22. War Hamburg doch noch in der Lage, den Rückstand aufzuholen? Der Rekordmeister aus Kiel zeigte sich abgezockt. Im Stile einer Klassemannschaft ließ das Team von Filip Jícha keine finale Aufholjagd der Hamburger zu. Als dann bei den Gastgebern die technischen Fehler zunahmen, nutzten die Gäste ihre Chancen konsequent und zogen davon. In den letzten zehn Minuten kam bei Hamburg Linksaußen und Nachwuchstalent Anton Härtel zu seinem Profidebüt. Später wurde auch noch Toma Gadza eingesetzt. Obwohl Kiel seinen Vorsprung zwischenzeitlich auf acht Tore ausbaute (31:23), gab es somit immerhin zwei junge Hamburger Spieler, die den Tag in positiver Erinnerung behalten dürften. Am Ende hieß es 34:27 für Kiel.
HSVH-Cheftrainer Torsten Jansen bewertete die Begegnung hinterher sachlich: „Wir wussten von Anfang an, dass uns ein Gegner erwartet, der genau dieses Spiel spielen will und uns vor große Aufgaben stellt. In einigen Phasen haben wir es aber nicht geschafft, konsequent genug zu verteidigen. Gerade bei den zweiten, dritten oder sogar vierten Aktionen waren wir nicht aufmerksam genug – und genau das hat Kiel gut ausgenutzt. Das sind dann die Situationen, die sich im Spiel summieren und am Ende den Unterschied machen. Wir haben hinten nicht immer den nötigen Zugriff bekommen und uns das Leben dadurch selbst schwer gemacht. Trotzdem hatten wir über weite Strecken die Möglichkeit, das Spiel enger zu gestalten. Leider ist es uns nicht gelungen, unser Spiel konsequent durchzuziehen. Das ist natürlich ärgerlich, weil wir wissen, dass da mehr drin gewesen wäre.“
Hamburg: Haug (14 Paraden), El-Tayar – Jørgensen (9 Tore / 4 Siebenmeter), Andersen (7/2), Lassen (4), Geenen (3), Sauter (2), Kofler (1), Magaard (1), Weller, Olafsson, Valiullin, Norlyk, Härtel, Gadza, Botta (n.e.)

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Trotz riesiger Kulisse: HSVH kann Rekordmeister wieder nicht stürzen