Vorbericht: Frederik Bo Andersen will die 500 vollmachen
Nach dem begeisternden LIDL Final4 am letzten Wochenende geht es jetzt wieder in DAIKIN HBL weiter. Dabei reist der Handball Sport Verein Hamburg in die PSD Bank Nürnberg ARENA. Der Gegner heißt dort am 25. April (Anwurf: 20.00 Uhr) HC Erlangen. Die Mittelfranken belegen vor dem 29. Spieltag in der Tabelle der Handball-Bundesliga mit 19 Punkten den 13. Platz. Der HSVH steht mit 23 Zählern zwei Ränge vor dem Team von Cheftrainer Johannes Sellin. Nach dem 34:26 (16:11) für Hamburg in der Hinrunde dürften die Hanseaten selbstbewusst in die Auswärtsbegegnung gehen.
„Wir waren damals von Anfang an gut drauf“, erinnert sich Frederik Bo Andersen an das Spiel im November. „Wir waren recht stabil, mussten aber trotzdem die ganzen 60 Minuten kämpfen und auf der Hut sein, damit wir am Ende relativ sicher gewinnen konnten.“ Dabei erwischte der Däne einen starken Tag und erzielte gleich neun Treffer. Andersen: „Ich habe schon öfter viele Tore geworfen und übernehme gerne die Verantwortung. Es kommt aber auch auf die Wurfquote an. Zuletzt gegen Kiel habe ich zum Beispiel siebenmal getroffen. Aber es waren auch vier Fehlwürfe dabei.“
Tatsache ist: Andersen fehlen nur noch zwei Feldtore, dann macht er die 500 in der Handball-Bundesliga voll. Die beiden fehlenden Treffer könnten ihm durchaus im nächsten Auswärtsspiel gelingen. „500 Tore, das ist schon eine fabelhafte Sache“, weiß der 27-Jährige. „Es macht mich schon ein bisschen stolz, dass ich mich in der HBL durchsetzen konnte. Immerhin bin ich ja schon fast fünf Jahre dabei. Ich habe diese Zeit komplett in oder mit Hamburg erlebt – und da gab es für mich viele wichtige Momente, an die ich mich wohl ewig erinnern werde. Das ist für mich sogar wichtiger als die Anzahl der Tore.“
Dass er sich kontinuierlich entwickelt hat, ist kein Zufall. „Man muss schon immer daran arbeiten, sich zu verbessern“, so Andersen. „Dazu gehört, hart zu trainieren. Man muss im Training und im Spiel alles geben. Und natürlich habe ich das Glück, dass ich in Hamburg auch die nötige Spielzeit bekommen habe. Das war und ist wahrscheinlich der wichtigste Punkt. Dazu hatte ich das Vertrauen des Trainers und des Vereins.“ Die Leistungen des Rechtsaußen zahlten sich nicht nur für den HSVH, sondern auch im dänischen Nationalteam aus. Denn zu Beginn des Jahres wurde Andersen mit Dänemark Europameister.
Dyn überträgt die Partie am 25. April live. Die Übertragung beginnt um 19.45 Uhr. Zu den anderen Meldungen vom Handball Sport Verein Hamburg geht es in der Navigation unter News.






