Niklas Weller übernimmt offiziell das Präsidentenamt beim HSVH – HSM GmbH setzt in Zukunft auf ein Geschäftsführer-Duo
Zum 1. Juli 2026 hat der langjährige Kapitän Niklas Weller das Amt des Präsidenten übernommen. Er folgt auf Kay Spanger, der dem HSVH auch zukünftig eng verbunden bleibt. Der Aufsichtsrat hatte Weller für dieses Amt bestellt; der bereits im Februar im Zusammenhang mit Wellers sportlichem Karriereende angekündigte Schritt ist damit offiziell umgesetzt.
Weller prägte den HSVH über mehr als zehn Jahre als Spieler der Bundesligamannschaft, als Kapitän und als Identifikationsfigur, ehe er seine aktive Laufbahn zum Ende der vergangenen Saison beendete. In seiner neuen Funktion setzt er den unter Kay Spanger eingeschlagenen Weg fort und will, mit dem Wissen um die Strukturen und Personen des Vereins, das Zusammenspiel von Gremien, Geschäftsstelle, Fans und Partnern sowie die Nachwuchsarbeit weiter stärken.
Stimmen zum Präsidentenwechsel
„Im Namen des gesamten Aufsichtsrats danke ich Kay Spanger herzlich für sein großes Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Mit Niklas Weller gewinnen wir einen Präsidenten, der den Verein wie kaum ein Zweiter verkörpert. Wir sind überzeugt, dass er den HSVH ungemein voranbringen wird.“ – Wilken Möller, Vorsitzender des Aufsichtsrats des HSVH
„Die Zeit als Präsident des HSVH hat mir außerordentlich viel Freude bereitet. Mein Dank gilt allen, die diesen Verein tragen – von den Partnern über die Gremien und die Geschäftsstelle bis zu unseren Fans, Spielern und Trainern. Dem HSVH bleibe ich selbstverständlich verbunden. Mit Niklas Weller übergebe ich das Amt an „Mr. HSVH“. Besser könnte ich mir einen Stabwechsel nicht vorstellen.“ – Kay Spanger, bisheriger Präsident des HSVH
„Ich bin dankbar für das Vertrauen und freue mich riesig auf diese neue Aufgabe. Mir ist die große Verantwortung, die mit dem Präsidentenamt einhergeht, bewusst. Den HSVH nach vorne zu bringen, gelingt nur gemeinsam: mit dem Präsidium, dem Aufsichtsrat, allen Mitarbeitern, unseren Partnern, Mitgliedern und Fans. Darüber hinaus ist ein enger Schulterschluss mit den Vereinen und Menschen des Hamburger Handballs notwendig, um
den Handball in der Region Hamburg insgesamt weiterzuentwickeln. Genau diese Gemeinsamkeit möchte ich leben und den erfolgreich eingeschlagenen Weg des Vereins entschlossen weitergehen. Daher mein Appell an ganz Hamburg, an die Wirtschaft, an die Gesellschaft, an jede/n Sportbegeisterte/n und an jede/n Handballer/in: Lasst uns gemeinsam etwas bewegen, denn Spitzenhandball in dieser Stadt ist kein Selbstläufer, sondern ein
Versprechen für Hamburg, das wir nur zusammen einlösen können. Lasst es uns als ein Hamburg anpacken, für den Sport, für den Hamburger Handball und für den HSVH. Ich freue mich über jeden Austausch für dieses gemeinsame Ziel!“ – Niklas Weller, neuer Präsident des HSVH
Geschäftsführung wird neu aufgestellt
Parallel zum Wechsel an der Vereinsspitze stellt der HSVH die Geschäftsführung der HSM Handball Sport Management und Marketing GmbH neu auf. Künftig wird sie von zwei Geschäftsführern verantwortet: Einem Geschäftsführer Sport und einem Geschäftsführer für den kaufmännischen Bereich. Die Geschäftsführung Sport übernimmt der bisherige Sportdirektor Johannes Bitter. Im Hinblick auf die Besetzung der kaufmännischen Geschäftsführung befindet sich der HSVH in guten Gesprächen und wird damit zeitnah das neue Geschäftsführer-Duo präsentieren. Der bisherige Geschäftsführer Christian Hüneburg ist wie bereits kommuniziert zum 30.06.2026 ausgeschieden.
„Wir danken Christian Hüneburg am heutigen Tage noch einmal explizit für die geleistete Arbeit und den gemeinsamen Weg der letzten knapp zwei Jahre. Christian hat durch sein Engagement und seine Professionalität viel bewegt und kann die Verantwortung nun vertrauensvoll weitergeben.“ – Kay Spanger, bisheriger Präsident des HSVH
Frank Bleydorn verlässt den HSVH
Zum 30. Juni 2026 scheidet der bisherigen Pressesprecher Frank Bleydorn beim HSVH aus, seine Aufgaben werden vorerst intern weitergegeben. Der Verein dankt Frank Bleydorn für seine Arbeit und sein Engagement und wünscht ihm für seinen weiteren Weg privat sowie beruflich alles Gute.


