Toma Gadza erstmals für Deutschland nominiert – Vorbereitung auf die U18-EM in Serbien
Toma Gadza ist erstmals für die deutsche U18-Nationalmannschaft nominiert worden. Der 18-Jährige nimmt vom 6. bis 19. Juli an der EM-Vorbereitung in Hennef teil und ist seit Mai für den DHB spielberechtigt. In der vergangenen Saison kam er für die U19 und U23 des HSVH zum Einsatz und sammelte zudem Bundesliga-Erfahrung. Die deutsche U18 bereitet sich mit dem Lehrgang sowie weiteren Testspielen in Portugal und gegen die Schweiz auf die Europameisterschaft in Serbien (29. Juli bis 9. August) vor.
Hamburgs Rückraumspieler Toma Gadza steht erstmals im Kader der deutschen U18-Nationalmannschaft. Gadza wurde von Bundestrainer Erik Wudtke für die kommende EM-Vorbereitung nominiert und nimmt an der Maßnahme vom 6. bis 19. Juli im Hennef teil. Der 18-Jährige besitzt seit Ende Mai die deutsche Staatsbürgerschaft und ist damit für den Deutschen Handballbund spielberechtigt.
Starke Leistungen im HSVH-Dress
In der vergangenen Saison kam der 18-Jährige vor allem in der U19 und U23 des HSVH zum Einsatz, sammelte aber auch bereits Bundesliga-Erfahrung. In 26 Bundesligaspielen erzielte er 15 Tore und bereitete weitere fünf Treffer vor.. Ein besonderes Ausrufezeichen setzte Gadza im Heimspiel gegen den SC Magdeburg am 31. Spieltag, als er vier Tore bei fünf Versuchen erzielte und zu den auffälligsten Spielern im Rückraum zählte.
Gadza für Deutschland bei der Europameisterschaft
Für die deutsche U18 ist der Lehrgang in Hennef Teil der Vorbereitung auf die Europameisterschaft, die vom 29. Juli bis 9. August in Serbien ausgetragen wird. Deutschland trifft in der Gruppenphase auf Gastgeber Serbien, Italien und die Türkei. Im Anschluss an den Lehrgang stehen zudem zwei Länderspiele in Portugal auf dem Programm: am 17. Juli in Maia und am 18. Juli in Caminha. Abschließend trifft die DHB-Auswahl am 24. und 25. Juli in Biblis und Gelnhausen auf die Schweiz.
Toma Gadza blickt mit Vorfreude auf seine erste Nominierung für den DHB:
„Ich bin allen Menschen sehr dankbar, die mich auf diesem Weg unterstützt haben, besonders dem HSVH und dem DHB. Das werden meine ersten Spiele für die deutsche Nationalmannschaft sein. Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung und darauf, bei der Europameisterschaft dabei zu sein. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass der deutsche Handball genau zu mir passt. Ich spiele diesen Handball sehr gerne und habe viel Freude daran. Jetzt möchte ich hart arbeiten und meine Ziele erreichen – sowohl mit meinem Verein als auch mit der Nationalmannschaft. Ich bin sehr stolz und freue mich auf alles, was vor mir liegt.“


