Handball Sport Verein Hamburg
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Ein Punkt für den Klassenerhalt: 26:26 gegen Mitkonkurrent EHV Aue

Der Handball Sport Verein Hamburg hat sich am 27. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga die Punkte mit dem EHV Aue geteilt. Beim 26:26 (15:11) in der Sporthalle Hamburg lagen die Hamburger bis zur 55. Minute in Führung, konnten den teilweise deutlichen Vorsprung aber nicht bis ins Ziel bringen.

Für das Duell gegen den direkten Tabellennachbarn EHV Aue hatte sich der Handball Sport Verein Hamburg vorgenommen, an die überzeugende Leistung aus der Vorwoche anzuknüpfen. Gerade im Duell gegen den unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt wollte die Mannschaft von Trainer Torsten Jansen um jeden Preis punkten. Nach einem schwungvollen und selbstbewussten Start ins Spiel wähnte sich der HSVH auch lange auf der Siegerstraße, ehe eine taktische Umstellung der Sachsen den Hamburgern Schwierigkeiten bereitete und den Gästen so fünf Minuten vor dem Ende den Ausgleich ermöglichte.

Guter Start dank Wullenwebers Treffern

Mit dem ersten Ballbesitz startete der HSVH in die Partie wie die Feuerwehr: Finn Wullenweber traf gleich zu Beginn zweimal und durch ein weiteres Tor von Stefan Schröder lag der HSVH nach fünf Minuten mit 3:0 in Führung. Aue bäumte sich dann allerdings auf und schaffte in der siebten Minute den Ausgleich zum 3:3. Wieder ging dann der selbstbewusste Wullenweber voran und steuerte zwei weitere Treffer bis zur 7:5-Führung (12. Minute) bei, die Aue aber erneut ausgleichen konnte. Erst in den Folgeminuten erspielte sich der HSVH mit einem 5:1-Lauf (18. bis 23.) den ersten Vier-Tore-Vorsprung, den Niklas Weller mit seinem Treffer zum 12:8 (23.) herstellte. Kurz vor der Pause gelang es Stefan Schröder dann sogar, auf fünf Treffer Vorsprung (15:10, 29.) zu erhöhen. In die Kabinen ging es mit 15:11.

Kokoszka hält HSVH in Schwächephase im Spiel

Nach der Pause knüpfte der HSVH in den ersten Minuten da an, wo das Team in Durchgang eins aufgehört hatte: Durch Treffer von Dominik Axmann und Wullenweber setzten sich die Hamburger wieder mit fünf Toren ab (17:12, 33.). Diesen Vorsprung konnten sie aber nur kurz halten. Aue hatte sich nun besser auf die Hamburger Angriffe eingestellt und fand mit einer Umstellung auf eine offensivere Verteidigung nach und nach den Schlüssel, um sich zurück ins Spiel zu kämpfen. In der 39. Minute konnte der EHV so auf drei Treffer verkürzen (19:16) und beim Stand von 20:17 brachte Jansen mit einem Torwart-Wechsel (Marcel Kokoszka für Aron Edvardsson) einen neuen Impuls, der sich auszahlen sollte: Gleich die ersten zwei Angriffe auf sein Tor konnte Kokoszka parieren und hielt sein Team so im Rennen, als offensiv zwei Bälle nur am Torgehäuse landeten (40. und 42.). In der 51. Minute lag der HSVH dank weiterer Kokoszka-Paraden so noch immer mit drei Treffen in Führung (24:21), kassierte dann aber drei Gegentore in Folge, die zum 24:24-Ausgleich führten (55.). Und da Aue auch 32 Sekunden vor dem Ende noch einmal zum 26:26 ausgleichen konnte, gab es zwei Sekunden vor dem Schlusspfiff noch einen finalen Wurfversuch für den HSVH: Finn Wullenweber fasste sich ein Herz, verfehlte das Tor aber knapp, so dass es beim Unentschieden blieb.

Nach dem Punktgewinn am heutigen Sonntag steht der HSVH weiterhin vor dem EHV Aue auf dem zwölften Tabellenplatz (23:31 Punkte) und hat nun vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den der TV Großwallstadt belegt (19:35 Punkte).

Spielstatistik

Handball Sport Verein Hamburg: Edvardsson, Kokoszka, Baatz (n.e.) – Wullenweber (8), Herbst (6), Axmann, Schröder, Bauer (je 3), Ossenkopp, Weller, Tissier (je 1), Lackovic, Fuchs, Vogt, Fick (n.e.), Kleineidam (n.e.)

Wurfquote Team
0%
Wurfquote F. Wullenweber
0%
Siebenmeter-Quote
0%
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