Handball Sport Verein Hamburg
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35:29 beim HSC Coburg: HSVH unterliegt dem neuen Tabellenführer

Am 14. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga hat der Handball Sport Verein Hamburg mit 35:29 beim HSC Coburg verloren, der durch den Sieg alleiniger Tabellenführer ist. Die Hamburger, bei denen Niklas Weller mit zwölf Toren herausstach, rutschen durch die Niederlage auf Platz sieben ab.

Der Handball Sport Verein Hamburg musste sich am Samstagabend dem HSC Coburg mit 35:29 (18:17) geschlagen geben. Vor 2.833 Zuschauern in der HUK-Coburg Arena hielten die Hamburger über einen Großteil der Spielzeit gegen den Favoriten gut dagegen, verschliefen aber jeweils die Anfangsminuten der beiden Halbzeiten. Coburg reichten diese zwei Phasen, um sich in wenigen Minuten den entscheidenden Vorteil herauszuspielen. Der HSC Coburg bleibt damit in eigener Halle weiter ohne Punktverlust und setzt sich mit seinem elften Saisonsieg als Tabellenführer mit zwei Punkten vom Zweitplatzierten TuSEM Essen ab. Der Handball Sport Verein Hamburg sortiert sich mit nun 15:13 Punkten im Tabellenmittelfeld ein und steht jetzt auf Rang sieben.

Einzige Hamburger Führung gleich zu Beginn

Dass das Auswärtsspiel beim HSC Coburg ein besonders schweres für den ersatzgeschwächten HSVH werden würden, war im Vorfeld klar. Nicht nur, weil Trainer Torsten Jansen erneut auf fünf Spieler verzichten musste, sondern auch, weil der HSC in eigener Halle in dieser Spielzeit noch keine Punkte hergegeben hat. Hamburg startete mit Ballbesitz ins Spiel und Jan Forstbauer gelang auch gleich das erste und einzige Führungstor (0:1, 1. Minute). Denn auch Aron Edvardssons erste Parade gleich bei Coburgs erstem Angriff konnte nicht verhindern, dass die Hausherren von Trainer Jan Gorr in der 4. Minute mit 2:1 in Führung gingen. Nach Forstbauers Tor zum 2:2 (5.) schlug der HSC innerhalb von 90 Sekunden gleich dreimal zu, während der HSVH offensiv einfache Ballverluste beklagte. So stand es nach 7. Spielminuten plötzlich 5:2 und die Hamburger liefen sehr früh einem Drei-Tore-Rückstand hinterher, der in den Folgeminuten nur nicht höher ausfiel, weil Aron Edvardsson in der Anfangsphase mehrfach abwehren konnte. Bis zum 15:12 (23.) trafen beide Teams dann zuverlässig im Wechsel, ehe Jonas Gertges (15:13, 24.) und Leif Tissier (15:14, 25.) mit einem Doppelschlag um ein Tor verkürzen konnten. Und da den Hamburgern dann auch das letzte Tor der ersten Halbzeit gehörte, ging es mit 18:17 in die Kabinen und das Spiel war zur Pause wieder völlig offen.

Coburger 5:0-Lauf zu Beginn von Halbzeit zwei

Doch auch im zweiten Durchgang liefen die Anfangsminuten so gar nicht nach dem Geschmack des HSVH. Der HSC Coburg wechselte nach der Halbzeit den Keeper und schickte mit dem 38-Jährigen Jan Kulhanek einen ganz erfahrenen Mann zwischen die Pfosten, der auf Anhieb funktionierte. Der HSVH brauchte fast neun Minuten in der zweiten Halbzeit, ehe es Niklas Weller gelang, Kulhanek erstmals zu überwinden. Die ersten drei HSVH-Angriffe konnte der Tscheche allesamt entschärfen und leitete mit seiner dritten Parade den Konter zum 21:17 (37.) ein, durch den Coburgs Top-Torjäger Florian Billek sein Team erstmals mit vier Toren in Führung brachte. Einfache technische Fehler sorgten dafür, dass der HSVH in dieser Phase offensiv wirkungslos war und erst nach einem erneuten Konter über Billek das 22:17 (37.) und dann sogar das 23:17 (38.) hinnehmen musste. Fünf Coburger Toren in acht Minuten standen null Hamburger Treffer gegenüber und der HSVH fand keine passenden Antworten mehr. So setzte sich der HSC in der 48. Minute sogar kurz mit acht Toren ab (29:21), bevor das Jansen-Team immerhin wieder auf fünf verkürzen konnte (29:24, 50.). Gefährdet war der Coburger Sieg aber nicht mehr und so sorgte Max Jaeger dann mit dem Tor zum 35:29 (59.) für den Endstand.

Spielstatistik

Handball Sport Verein Hamburg: Edvardsson, Kokoszka, van den Beucken (n.e.) – Weller (12 Tore), Forstbauer (8), Tissier (3), Bergemann, Gertges, Bauer (alle 2), Lackovic, Fuchs, Kleineidam, Ossenkopp, Fick (n.e.)

Wurfquote Team
0%
Wurfquote N. Weller
0%
Siebenmeter-Quote
0%
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