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25:32 beim HC Empor Rostock – U17 verpasst Achtelfinale der deutschen Meisterschaft

Im Kampf um die nächste Runde muss sich der Handball Sport Verein Hamburg dem HC Empor Rostock geschlagen geben. Nach knapper erster und torreicher zweiter Halbzeit verliert die U17 25:32 (10:11) und scheidet im Kampf um die deutsche Meisterschaft aus.

Nach dem zweiten Platz in der Meisterrunde und zwei erfolgreichen Play-Off-Spielen gegen den THW Kiel qualifizierte sich die U17 für die Endrunde der deutschen Meisterschaft. In einem direkten Duell spielten die Hamburger am Samstagnachmittag bei Empor Rostock um den Einzug ins Achtelfinale der deutschen Meisterschaft. Die Rostocker schlossen ihre Oberligagruppe als Zweiter hinter den verlustpunktfreien Füchsen Berlin ab und konnten Mannschaften, wie Magdeburg oder Leipzig hinter sich lassen.

Überraschende Hamburger Abwehrvariante

Ab der ersten Minute versuchte die Hamburger U17 durch eine offensive 3:3-Abwehr Rostock vor Probleme zu stellen. Dies gelang und es wurden einige technische Fehler der Gastgeber provoziert. Da die letzte Konsequenz in eigenen Angriffsaktionen fehlte, gelang es nicht, eine Führung herauszuspielen. 5:5 lautete der Spielstand nach einer ausgeglichenen Anfangsphase in der Fiete Reder Sporthalle (10. Minute). In der Folge verbesserte sich die Hamburger Chancenverwertung und die U17 setzte sich dank einer weiterhin giftigen Defensive ab. Rückraumspieler Janno Borke rundete einen 7:1-Lauf mit seinem Treffer zum 6:10 (21.) ab. Nach einer Auszeit von Empor-Trainer Tristan Staat fand seine Mannschaft zunehmend bessere Lösungen in ihren Angriffen. Dadurch konnte das Spiel bis zur Pause wieder gedreht werden und es ertönte nach 25 Minuten beim Stand von 11:10 die Halbzeitsirene. Bitter aus Hamburger Sicht: Neben der verspielten Führung verletzte sich Robert Krajinovic am linken Fuß. Der Kreisläufer wurde zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht.

Scheetz glänzt als Torjäger

Nach Wiederanpfiff gelang es den Rostockern ihren Vorsprung auszubauen. Maßgeblichen Anteil hatten Kay Funke und Matti Scheminski mit insgesamt 19 Toren im Spiel. Über 14:11, 16:13 und 18:15 behauptete Empor ihre Führung. Dass der HSVH auf Tuchfühlung blieb war Max Leon Scheetz zu verdanken. Der Rückraumspieler erzielte die ersten sechs Hamburger Treffer im zweiten Durchgang. Im gesamten Spiel traf Scheetz zwölf Mal ins Ziel, was fast die Hälfte aller Hamburger Tore bedeutete. Tor um Tor vergrößerte sich der Abstand, sodass HSVH-Trainer Lukas Paetzel gezwungen war, in diesem K.O.-Spiel vermehrt ins Risiko zu gehen und alles Mögliche für eine Wendung zu versuchen, was allerdings nicht gelingen sollte. Die gut harmonierende Rostocker Mannschaft erspielte sich in der 46. Minute beim 29:21 die Vorentscheidung. Bis zum Abpfiff konnten die Gäste den Rückstand noch auf 32:25 verkürzen.

Paetzel blickt zufrieden auf die Saison zurück

„Wir haben heute den ein oder anderen Fehler zu viel gemacht, den du dir in solchen Spielen nicht leisten darfst. Ich gratuliere Rostock zu einem verdienten Sieg und dem Einzug ins Achtelfinale,“ sagte Paetzel. Dort trifft Empor auf den bayrischen Meister HC Erlangen. Für die Hamburger ist die Saison nach der Niederlage beendet. Alle Spieler werden im Saisonendspurt weiterhin in der U19 oder U18 zum Einsatz kommen. „Ich blicke auf eine erfolgreiche Saison zurück. Der Einzug in die Endrunde der deutschen Meisterschaft ist vor uns ein großer Erfolg,“ ordnete Paetzel die Saison ein. Noch nie zuvor schaffte dies eine B-Jugend des Handball Sport Verein Hamburg.

Handball Sport Verein Hamburg: Gründel, Knaack –Scheetz (12), Borke (4), Düsterhöft (3), Kohlhof (2), Möller (2), Wedel (1), Wloch (1), Krajinovic, Müller, Oest, Scharnweber, Eggers.

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