Sporttalk im Business Club Hamburg: Johannes Bitter und Christian Hüneburg blicken mit den Gästen hinter die Kulissen
Ein Sporttalk in außergewöhnlicher Atmosphäre: Am Dienstag lud der Business Club Hamburg zu einem besonderen Abend ein. Bei dem Veranstaltungsformat ging es um das „Sportbusiness“. Um hinter die Kulissen des Handball Sport Verein Hamburg zu schauen, hatte Moderator Konstantin Krüger zwei besondere Gäste eingeladen: HSM-Geschäftsführer Christian Hüneburg und HSVH-Sportdirektor Jogi Bitter.
In den exklusiven Räumlichkeiten an der Elbe gaben beide Handball-Funktionäre den Gästen aus der Wirtschaft einen lebhaften Einblick in die Arbeit des Handball-Bundesligisten. „Offen, ehrlich, direkt – als Norddeutsche können wir uns so geben und zeigen, wie wir sind“, so Christian Hüneburg, der für seine klaren Aussagen bekannt ist. „Genauso kommunizieren wir auch. Wir bauen keine Luftschlösser auf, sondern sagen, wie es ist und was für uns machbar ist. Und das kommt in Hamburg gut an.“
Seit seinem Start bei den Hanseaten hätten sich einige Dinge verändert. „Vergangenheit ist Vergangenheit“, so Hüneburg. „Denn seit Januar, nach dem Schuldenschnitt und der Eigenkapitalerhöhung, haben wir endlich die Möglichkeit, nach vorn zu schauen. Wir haben das genutzt, um einen Strategieprozess aufzusetzen. Unter anderem beschäftigen wir uns mit dem Thema, wo der Club in den nächsten fünf Jahren hinwill – in allen möglichen Bereichen: Merchandising, Marketing, Ticketing, Digitalisierung, KI, Sport, Infrastruktur und Nachwuchs. Die jeweiligen Ziele haben wir auf Jahre runtergebrochen und die dazugehörigen Werte ermittelt. Aktuell sind wir jetzt beim Markenbild. Wie werden wir gesehen? Und wie wollen wir gesehen werden? Diesen Prozess gehen wir gemeinsam mit einer Agentur aus Hamburg an und freuen uns darauf, dieses Bild mit entwickeln zu dürfen.“
Jogi Bitter war es wichtig, sich neben dem Handball zusammen mit Hüneburg deutlich für die Olympiabewerbung Hamburgs auszusprechen. „Es gibt ein gutes Konzept“, ist sich der HSVH-Sportdirektor sicher. „Die Kostenfrage ist besser als 2015 geklärt. Die Nachhaltigkeit wird ganz anders gelebt. Von daher bin ich zu hundert Prozent davon überzeugt, dass wir als Hamburger die Olympischen Spiele austragen können und das auch machen sollten. Deshalb haben wir uns auch so eindeutig dafür ausgesprochen. Der Handball Sport Verein Hamburg hat als Club gezeigt, dass er voll dahintersteht.“ Für das klare Commitment zu den Spielen gab es von den Zuhörern, ehe es zum Buffet und Small-Talk überging, großen Applaus.
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