Heimspiel-Vorschau: HSVH zu Hause gegen Wetzlar 

Am 4. Juni empfängt der Handball Sport Verein Hamburg die HSG Wetzlar (Anwurf: 19.00 Uhr). Aus sportlicher Sicht hat die Partie gegen die Mittelhessen für die Gastgeber keine riesige Relevanz. Trotzdem will sich das Team von Trainer Torsten Jansen in der Sporthalle Hamburg von der besten Seite zeigen. Schließlich ist es das letzte Heimspiel der Saison. Damit ist es für einige HSVH-Spieler die letzte Möglichkeit, sich vor den heimischen Fans zu präsentieren.

Anwurf: Die Begegnung zwischen dem HSVH und Wetzlar startet am 4. Juni um 19.00 Uhr. Der Einlass in die Sporthalle Hamburg beginnt um 17.30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt öffnet auch die Tageskasse, an der es noch Karten gibt. Bis Mittwochnachmittag waren etwa 3.000 Karten vergriffen. Onlinetickets gibt es hier.

Ausgangssituation: Die Gastgeber stehen mit 27 Punkten aus 32 Spielen auf Tabellenplatz elf. Die Gäste sind mit 17 Punkten Sechzehnter.

Fiete und Torben: Die Zuschauer können sich am Donnerstag wieder auf Maskottchen Fiete freuen. Der Seebär wird bei den Handball-Fans für gute Stimmung sorgen. Gleiches gilt für Hallensprecher Torben Pöhls. Er hat nicht nur vor dem Spiel und während der HBL-Begegnung eine Menge zu tun, sondern auch hinterher: Denn nach der Partie werden die HSVH-Spieler verabschiedet, die 2026/27 nicht mehr für die Hanseaten auf der Platte stehen.

Gästetrainer: Die HSG Wetzlar wird seit dem 12. Dezember 2025 von Rúnar Sigtryggsson trainiert. Der Isländer, früher als Spieler unter anderem für Göppingen, Wallau/Massenheim und Eisenach (unter anderem als Spielertrainer) aktiv, coachte von 2012 bis 2016 den EHV Aue. Danach wurde er Trainer bei HBW Balingen-Weilstetten. Nach seiner Entlassung gab es im Dezember eine interimsweise Rückkehr nach Aue. In der Saison 2022/23 übernahm Sigtryggsson zunächst den isländischen Erstligisten Haukar Hafnarfjörður. Im November 2022 wechselte er zum SC DHfK Leipzig. Er betreute den Verein aus Sachsen bis zum Saisonende 2024/25. Wenig später führte ihn sein Weg nach Wetzlar.

Historie: Die HSG Wetzlar – zunächst noch unter dem Namen HSG Dutenhofen/Münchholzhausen am Start – ist seit 1998 in der 1. Handball-Bundesliga dabei – und schaffte es bis zum heutigen Tag immer, die Klasse zu halten. Relativ erfolgreich war das Team in den Pokal-Wettbewerben. 1997 wurde die HSG als Zweitligist DHB-Vize-Pokalsieger. Im Europapokal der Pokalsieger erreichte die Handball-Spielgemeinschaft 1997/98 dann sogar das Finale. Am Ende scheiterte man aber in zwei Spielen am spanischen Team CB Santander. Im Jahr 2001 standen die Mittelhessen noch einmal im Finale des DHB-Pokals und unterlagen dem damaligen VfL Bad Schwartau. Anfang 2004 wurde der Name der Hessen dann offiziell in HSG Wetzlar geändert.

Verabschiedung: Nach dem Spiel Hamburg vs. Wetzlar wird es bei den Gastgebern eine Verabschiedung der Spieler geben, die in der kommenden Saison nicht mehr im Kader des HSVH stehen werden. Erfahrene Zuschauer wissen: Die Zeremonie wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Anschließend gibt es dann im Foyer der Sporthalle Hamburg die sogenannte Fanparty (mit DJ, Freibier und Softgetränken – solange der Vorrat reicht). Dort werden die HSVH-Spieler sicherlich den ein oder anderen Autogrammwunsch erfüllen. Dazu gibt es bis zum Ende der Veranstaltung weiterhin die Möglichkeit, Sondertrikots beflocken zu lassen.

TV: Die Begegnung zwischen Hamburg und Wetzlar ist am Donnerstag ab 18.45 Uhr live bei Dyn zu sehen. Durch die Sendung führt der bekannte Kommentator Markus Herwig.

HSVH-Eintrittskarten für den 4. Juni sind im Ticketshop erhältlich. Zu den anderen Meldungen vom Handball Sport Verein Hamburg geht es auf der Homepage unter News. Den Pressetalk zum Spiel gibt es hier.