Zwischen Vorlesung, Halle und Büro: Ben Levermann arbeitet als Werkstudent bei Gebr. Heinemann

Im Alltag wird es dem 20-jährigen Ben Levermann zurzeit nicht langweilig: Als Spieler des Profikaders und der U23 studiert Levermann noch Betriebswirtschaftslehre. Doch damit nicht genug: Neben dem Sport und Studium sammelt der junge Sportler auch wertvolle Praxiserfahrung beim langjährigen HSVH-Partner Gebr. Heinemann, wo er als Werkstudent im Bereich Category Experience tätig ist.

Ein Alltag, der auf den ersten Blick kaum zu bewältigen scheint. Häufig stehen für Levermann gleich zwei Trainingseinheiten in zwei Mannschaften pro Tag auf dem Programm, ergänzt durch Behandlungen und Physiotherapie – insbesondere in Phasen von Verletzungen. Dazu kommen zwei feste Arbeitstage pro Woche bei seinem Werkstudentenjob im Bereich Category Experience im Headquarter von Gebr. Heinemann in der Koreastraße in Hamburg. Die noch verbleibende Zeit widmet er seinem Studium.

Wie dieses anspruchsvolle Pensum funktioniert, begründet Levermann mit Planung und Struktur. „Die Doppelbelastung ist auf jeden Fall herausfordernd – vor allem organisatorisch“, erklärt er. „Man muss viel abstimmen, sowohl im Job als auch mit dem Trainer. Zum Glück sind beide Seiten sehr kooperativ, deshalb ist es machbar. Natürlich ist es etwas anderes, nach einem langen Arbeitstag ins Training zu gehen, wenn der Kopf schon mehrere Stunden gefordert war – aber ich glaube, dass mir das auch helfen kann.“

Ohne Rückhalt wäre dieser Spagat jedoch kaum möglich. Sowohl der Verein als auch sein Arbeitgeber kommen dem jungen Spieler entgegen – ein entscheidender Faktor: „Ohne das Entgegenkommen und die Unterstützung beider Seiten könnte ich das gar nicht schaffen. Es braucht eine gute Kommunikation und sorgfältige Planung im Alltag. Das Verständnis, das ich sowohl vom Verein als auch von meinem Job bei Heinemann bekomme, ist dabei sehr wertvoll.“

Trotz aller Herausforderungen verliert er dabei nie das Wichtigste aus dem Blick: die Freude. „Der Job zeigt mir für den Sport, wie wichtig es ist, ein klares Ziel vor Augen zu haben und zu wissen, wo man hinmöchte – und dann konsequent darauf hinzuarbeiten. Gleichzeitig ist es entscheidend, Spaß an dem zu haben, was man macht. Ohne diese Freude könnte ich das auf Dauer nicht durchziehen.“

Sport und Wirtschaft können voneinander lernen

Doch nicht nur Levermann profitiert von dieser besonderen Konstellation – auch bei Gebr. Heinemann weiß man die Qualitäten eines Leistungssportlers zu schätzen. Jeanette Sigari, Head of Category Experience und direkte Vorgesetzte Levermanns, betont: „Profisportlerinnen und -sportler bringen in der Regel Eigenschaften mit, die im Arbeitsalltag sehr wertvoll sind: Teamgeist, Zielorientierung, Resilienz und die Fähigkeit, auch unter Druck konzentriert zu bleiben. Sie haben oft ein feines Gespür dafür, wann man als Team zusammenrücken muss – sei es im entscheidenden Moment auf dem Feld oder bei einem anspruchsvollen Projekt im Büro.“

Gerade diese Mischung aus Disziplin und Kreativität bringe frischen Wind in den Arbeitsalltag. Gleichzeitig eröffne das Unternehmen den Sportlern neue Perspektiven: „Im Unternehmen geht es nicht nur ums Gewinnen, sondern auch darum, gemeinsam Ideen zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen und langfristig an einem Strang zu ziehen. So entsteht ein echtes Wechselspiel, das beide Seiten inspirieren kann.“

Langjährige Partnerschaft zwischen Gebr. Heinemann und dem HSVH

Die Verbindung zwischen Levermann und Gebr. Heinemann ist kein Zufall: Seit August 2025 ist das Unternehmen Premium-Partner des HSVH und unterstützt die Talente Ben Levermann und Maximilian Botta als Spielerpaten. Durch diese Patenschaft wurde Levermann auf das Unternehmen aufmerksam. Besonders die modernen Räumlichkeiten des globalen Reiseeinzelhändlers in der Innenstadt von Hamburg hinterließen Eindruck.

Dabei reicht die Partnerschaft zwischen Gebr. Heinemann und dem HSVH bereits bis ins Jahr 2017 zurück, als der Verein noch in der 3. Liga aktiv war. Für Jeanette Sigari ist klar, warum beide Seiten so gut zusammenpassen: „Der HSVH passt hervorragend zu Gebr. Heinemann: bodenständig, leistungsorientiert, hanseatisch – und dabei voller Begeisterung für das, was sie tun. Unsere Zusammenarbeit erleben wir als sehr nah, authentisch und von gegenseitigem Vertrauen geprägt.“ Besonders die Nachwuchsförderung des Vereins entspreche der eigenen Unternehmensphilosophie.

Darüber hinaus lebt die Partnerschaft vom Austausch zwischen Wirtschaft und Profisport – etwa bei Formaten, in denen Spieler und Trainer Einblicke in Themen wie Resilienz geben. „Gerade die Erfahrung, nach Niederlagen wieder aufzustehen und weiterzumachen, ist im Beruf von unschätzbarem Wert“, so Sigari. Auch interne Aktionen wie Ticketverlosungen oder die Möglichkeit, Einlaufkinder zu stellen, sorgen für Begeisterung im Unternehmen und stärken die Identifikation der Mitarbeitenden mit dem HSVH.

Wer einen ähnlichen Weg wie Ben Levermann einschlagen möchte, kann sich am kommenden Sonntag beim Karrierespieltag gegen den THW Kiel über mögliche offene Stellen und Angebote der HSVH-Partner informieren. Es sind noch einige Tickets für das Topspiel in der Barclays Arena verfügbar.