Eine frische Brise weht durch den Verein, denn unser Team hat Zuwachs bekommen – einen waschechten Seebären. Er hat bereits die sieben Weltmeere bereist und ist ab sofort Teil unserer Crew. Seine ganze Geschichte und warum er nun zu uns gehört, erzählt er dir, wenn du weiterscrollst.

Ein waschechter Seebär aus Hamburg

Moin, grüßt euch! Ach, was ist unsere Stadt schön, oder? Seitdem ich denken kann lebe ich in Hamburg und verliebe mich jeden Tag ein wenig mehr in unsere Hansestadt. Meine große Leidenschaft ist die See, der Hafen und das Meer. Eben alles mit Wasser. Für die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd habe ich bereits die sieben Weltmeere bereist und durfte dabei schon einiges erleben. Meine Freunde nennen mich einen “waschechten Seebären”.

Die letzte Tour auf hoher See

Doch was mir auf der letzten Ausfahrt vor meiner Rente passiert ist, glaubt ihr mir nie. Aber ich will es euch trotzdem erzählen. Ich war also auf meiner letzten Ausfahrt für Hapag-Lloyd unterwegs, auf hoher See. In Gedanken versunken stand ich an der Reling und schwelgte ein wenig in Erinnerungen an meine Abenteuer in der weiten Welt. Es war ein schöner Tag auf dem Meer. Die Sonne brannte mir auf den Nacken und unter mir wog das salzige Wasser.

Was schwimmt denn da?

Doch wie aus dem Nichts tauchte ein kleiner kreisrunder Gegenstand aus den Tiefen des nassen Blau auf. Die Kugel wurde seicht vom Wellengang hin und her getrieben. Sachen, die nicht ins Wasser gehören, gehören einfach nicht ins Wasser, das ist so. Also griff ich zu meinem Kescher und fischte die Kugel aus dem Wasser.

Eine klebrige Kugel wird an Bord geholt

Zuerst war ich ein wenig verdutzt. Es war ein Ball, etwa so groß wie meine Hand und er sah ganz schön mitgenommen aus. Hier und da klebten ein paar Algen, Muscheln und was man sonst noch so in den Tiefen des Meeres findet. Und als hätte ihn jemand mit Baumharz vollgekleistert, klebte er an meiner Hand, als wolle er, dass ich ihn nie mehr loslasse.

Mit der Sehnsucht nach Hamburg

“Moin”, sagte der Ball. Man hörte, dass er etwas außer Kräften war aber er sprach weiter, “Ich bin der Bundesliga-Handball aus Hamburg. Vor ungefähr fünf Jahren bin ich von meinem Weg abgekommen. Seitdem versuche ich mich zurückzukämpfen. Weißt du zufällig, wie weit es noch nach Hamburg ist?”

Ein Versprechen für’s Leben

“Aber ja sicher”, sagte ich, “Hamburg ist meine Heimat, mein Hafen und mein Herz. Ich bringe dich eigenhändig zurück. Aber was machst du denn für Sachen? Ab heute passe ich auf dich auf. Du kannst sicher gehen, dass du nie wieder verloren gehst, mein kleiner Freund.”

Zu Hause in Hamburg

Heute sind der Bundesliga-Handball und ich die besten Freunde und Hamburg ist unser Heimathafen. Wir passen aufeinander auf. In guten und in schlechten Zeiten.

Besonders lieben wir die Heimspiele des Handball Sport Verein Hamburg. Wenn die Gegner aus ganz Deutschland zu uns in die Hansestadt kommen, ist es ein wenig wie auf hoher See – immer aufregend und man lernt neue nette Leute kennen. Vielleicht sehen wir uns ja auch bald mal in der Halle. Ich würde mich freuen.

Ihr habt entschieden – unser Seebär heißt FIETE!

This poll is no longer accepting votes

WIE SOLL UNSER SEEBÄR HEISSEN?

Illustrationen von Jerry Drave (www.jerrydrave.com)