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U19-TEAM ERREICHT BEACHTLICHEN ZWEITEN PLATZ BEIM FÜCHSE-CUP

U19-TEAM ERREICHT BEACHTLICHEN ZWEITEN PLATZ BEIM FÜCHSE-CUP

Den letzten Programmpunkt im Vorbereitungskalender absolvierten die Nachwuchshandballer vom Handball Sport Verein Hamburg mit Bravour. Beim hervorragend besetzten Turnier in Berlin spielte sich die von Lars Hepp trainierte Mannschaft bis ins Endspiel, musste sich dort den Füchsen Berlin deutlich geschlagen geben.

Schwacher Auftakt ins Turnier mit Niederlage gegen Göppingen
Alles andere als gut starteten die Hamburger in die Veranstaltung. Im ersten Spiel musste man sich dem Bundesliga-Nachwuchs von Frischauf Göppingen mit 20:21 geschlagen geben. Zwischenzeitlich lagen die Hepp-Schützlinge schon mit sieben Toren im Rückstand (9:16), ehe sich die Mannschaft zu einer Aufholjagd aufmachte. „Wir hatten sogar noch die Gelegenheiten, die Begegnung komplett zu drehen. Wie es sich im weiteren Turnierverlauf aber zeigen sollte, war die Niederlage heilsam“, betonte Hepp, der fortan immer stärkere Leistungen seines Teams sah. Gegen die HSG Melsungen/Körle/Guxhagen setzten sich Torhüter Marcel Kokoszka und Co. deutlich mit 21:17 durch. Im letzten Gruppenspiel ging es gegen die weißrussische Mannschaft von SKA Minsk um den Einzug in die Zwischenrunde. Dank einer regelrechten Energieleistung schaffte es das Team zu einem 20:18-Erfolg, der gleichzeitig aufgrund des besseren Torverhältnisses sogar zum Gruppensieg reichen sollte.
„Das war ein toller Abschluss des ersten Turniertages“, betonte der Coach.


Zwischenrunde wurde mit zwei weiteren Siegen perfekt überstanden
In der ersten Zwischenrunden-Partie ging es gegen Gorenje Velenje aus Slowenien. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, in einer dramatischen Schlussphase behielten die Hamburger einmal mehr mit 20:18 die Oberhand. Torhüter Marcel Kokoszka erwies sich als absoluter Rückhalt, Felix Böhm und Leo Ilic führten die Mannschaft als Spielmacher glänzend an. Gegen den TVG Großwallstadt ging es nun um den Einzug ins Finale. Velenje hatte sich zuvor deutlich gegen die Mainfranken durchgesetzt. „Es war eine interessante Konstellation, weil vor dem letzten Spiel noch alle drei Teams ins Endspiel einziehen konnten“, berichtete Hepp. Seine Truppe legte einen tollen 5:2-Blitzstart hin, um danach aber komplett einzubrechen. Diese Phase sei laut Hepp absolut unnötig gewesen und man habe den Gegner zurück ins Spiel geholt. Beim 8:11-Pausenrückstand gab es bei der Kabinenansprache einigen Klärungsbedarf. Doch diese zeigte Wirkung, über 11:11 drehten die Hamburger rechte schnell wieder auf und am Ende setzte sich die größere Moral durch und dank eines 21:19-Erfolg gelang der Sprung ins Finale. „Damit war ich super zufrieden, die Jungs sind innerhalb der Partien extrem zusammengerückt. Das Großwallstadt-Spiel war für mich herausragend, weil wir einen deutlichen Rückstand und wirklich schwache Phasen noch überstanden haben. Da war die Moral zwischenzeitlich gar nicht gut und die Jungs haben sich am Schopfe wieder herausgezogen“, freute sich der A-Lizenz-Inhaber.

Im Endspiel war die Luft dann leider raus
Nichts zu bestellen hatte das U19-Team dann gegen den Gastgeber. Die von Bob Hanning trainierte Mannschaft erwies sich in allen Bereichen überlegen, sicherlich gaben hier aber auch die personellen Alternativen den Ausschlag. Bei den Hamburgern fehlten neben Leif Tissier und Dominik Axmann auch noch die Torhüter Lino Karas und Luis Skorce, ganz zu schweigen von den längerfristigen Ausfällen Max-Linus Dede und Philip Wäger. Zu allem Überfluss knickte Felix Böhm, der ein richtig starkes Turnier spielte, noch drei Minuten vor dem Abpfiff um. Sein Einsatz für das erste Meisterschaftsspiel ist damit ungewiss. 

Am Ende setzte es dann auch eine klare 17:30-Niederlage, die für Hepp aber keine besondere Bedeutung mehr hatte. „Die Jungs haben ein richtig gutes Turnier gespielt. Im Finale waren wir mit unseren Kräften einfach am Ende. Jetzt ist es wichtig, dass wir entsprechend regenerieren und den Blick nach vorne auf die Auftaktpartie beim VfL Lübeck-Schwartau richten“, betonte Hepp. 

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