Handball Sport Verein Hamburg
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HSVH kassiert 20:24-Niederlage beim Weihnachtsspiel gegen TuS Ferndorf

Der Handball Sport Verein Hamburg unterliegt am 2. Weihnachtsfeiertag vor 8.942 Zuschauern in der Barclaycard Arena dem TuS Ferndorf mit 20:24 (8:11). Das Team von Trainer Torsten Jansen konnte einen Fünf-Tore-Rückstand zwar noch einmal aufholen, ließ am Ende aber zu viele Angriffe ungenutzt.

Der Handball Sport Verein Hamburg musste zum Abschluss des Jahres 2019 eine 20:24-Heimniederlage gegen den TuS Ferndorf hinnehmen. Am 18. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga unterlagen die Hamburger beim Weihnachtsspiel in der Barclaycard Arena nach einem schwachen Start in die Partie gegen eine gut geordnete Ferndorfer Mannschaft, die die Hamburger Offensive nicht zum Zug kommen ließ. Durch die Niederlage überwintert der HSVH auf Platz neun.

HSVH zu Beginn acht Minuten ohne Tor

Der Start in das Spiel lief so gar nicht nach dem Geschmack der Hamburger. Ferndorf hatte den ersten Ballbesitz und verwandelte diesen zum 0:1 (1. Minute). Eine direkte Antwort hatte der HSVH darauf nicht und ließ seine ersten vier Angriffe allesamt ungenutzt. Doch da auch Ferndorf kein Offensivglück hatte und in der Anfangsphase gleich zweimal an Torwart Aron Edvardsson scheiterte (6. und 8.), konnten die Gäste daraus kaum einen Vorteil ziehen und sich nur mit 0:2 (4.) in Führung bringen. Für die 8.942 Zuschauer in der Barclaycard Arena war es zu Beginn eine Geduldsprobe, da die Hamburger Fans traditionell bis zum ersten Tor des HSVH stehen bleiben. Erst nach mehr als acht Minuten Spielzeit trat der selbst gefoulte Niklas Weller an den Siebenmeter-Strich, erzielte das erste Hamburger Tor zum 1:2 (9.) und die HSVH-Anhänger konnten sich endlich auf ihre Plätze setzen. Da Ferndorf dann seinen Angriff im Gegenzug viel zu hastig abschloss und weit über das Tor feuerte, gelang Routinier Blazenko Lackovic, der gestern 39 Jahre alt geworden ist, das 2:2 (10.). Ferndorf konnte sich aber erneut mit zwei Toren absetzen (2:4, 11.), ehe Hamburg durch zwei Tore von Leif Tissier und einem weiteren Siebenmeter von Niklas Weller bei 5:5 noch einmal ausgleichen konnte (15.). Trainer Torsten Jansen nahm dann die erste Auszeit (17.). Nach dem Timeout schickte Jansen Mark van den Beucken ins Tor und wechselte im Rückraum Lukas Ossenkopp und Jens Schöngarth ein. Bis kurz vor der Pause trafen beide Teams im Wechsel und erst beim Stand von 8:8 kann Ferndorf durch einen 3:0-Lauf den 8:11-Pausenstand herstellen.

Ossenkopp bringt Hamburg nach Rückstand kurz zurück ins Spiel

Den Drei-Tore-Rückstand aus der ersten Halbzeit konnten die Hamburger auch zu Beginn von Durchgang zwei nicht aufholen und befanden sich in der 35. Minute beim Stand von 8:13 schon mit fünf Toren im Hintertreffen. Doch als Ferndorf eine doppelte Überzahl nicht nutzen konnte (ab 38. Minute), um den Vorsprung zu vergrößern, hatte Lukas Ossenkopp seine beste Phase und hielt die Hamburger durch fünf Tore innerhalb von vier Minuten im Spiel (44., 15:17). Ferndorf zeigte sich in dieser Phase offensiv nicht konsequent genug, scheiterte zweimal an Edvardsson und dem HSVH gelang so durch einen Siebenmeter von Weller nach 48. Minuten der 18:18-Ausgleich. Nach der Aufholjagd hatten die Hamburger aber ihr Pulver verschossen und vergaben nach dem Tor zum 18:19 (48.) für Ferndorf reihenweise eigene Angriffe. Zudem lief in der Schlussphase Lucas Puhl im Tor der Gäste zu Höchstform auf und parierte in den letzten zehn Minuten des Spiels etliche Bälle aus dem Rückraum und von Außen. So gelangen den Hamburgern in den letzten zehn Minuten lediglich zwei weitere Treffer: per Siebenmeter zum 19:22 (56., Weller) und in der Schlussminute durch Jan Forstbauer zum 20:24-Endstand (60.). Da die Hamburger über die gesamte Spielzeit keine guten Lösungen gegen die Ferndorfer Abwehr fanden und dann auch noch Lucas Puhl sein Tor vernagelte, ging der HSVH als verdienter Verlierer von der Platte und musste in der vierten Auflage des Weihnachtsspiel die erste Niederlage in der großen Arena hinnehmen.

Spielstatistik

Handball Sport Verein Hamburg: Edvardsson, Kokoszka, van den Beucken – Ossenkopp (6 Tore), Weller (5), Tissier, Bauer, Lackovic (alle 2), Forstbauer, Gertges, Schöngarth (je 1), Fuchs, Fick, Schimmelbauer, Bergemann

Wurfquote Team
0%
Wurfquote B. Lackovic
0%
Siebenmeter-Quote
0%
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