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31:28

(18:14)

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Tore

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28:31-Niederlage im Nordderby beim VfL Lübeck-Schwartau

Der Handball Sport Verein Hamburg hat am Dienstagabend die zweite Niederlage der Saison kassiert. Beim VfL Lübeck-Schwartau unterlag der HSVH mit 28:31 und muss die Lübecker damit in der Tabelle vorbeiziehen lassen. Nach ausgeglichenem Start lief der HSVH 45. Minuten einem Rückstand hinterher.

Am 9. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga hat der Handball Sport Verein Hamburg mit 28:31 (14:18) beim VfL Lübeck-Schwartau verloren. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzte sich der VfL Lübeck-Schwartau ab und hielt den HSVH bis zum Ende auf Abstand. Die Hamburger fanden in der Defensive kein Mittel, um den VfL-Angriff in ernsthafte Schwierigkeiten zu bringen und ließen im eigenen Angriff erneut zu viele gute Torchancen liegen. Niklas Weller und Philipp Bauer waren mit sechs Treffern die besten Hamburger Torschützen. Durch die Auswärtsniederlage steht der HSVH jetzt auf dem fünften Platz, der VfL Lübeck-Schwartau verbessert sich auf Rang drei.

Nach einer Viertelstunde zieht Schwartau davon

Der erste Angriff der Partie gehörte den Lübeckern von Trainer Piotr Przybecki. Jan Schult markierte in der 1. Spielminute das 1:0. Niklas Weller glich zum 1:1 (3.) aus. Bis zum 3:3 trafen beide Teams im Gleichschritt, dann erzielte Leif Tissier mit einem Unterarmwurf zum 3:4 (8.) die erste Führung für den HSVH, die aber nur wenige Angriffe bestand hatte. Denn der VfL konnte gleich wieder ausgleichen und sich nach dem 6:6 per Siebenmeter von Julius Lindskog Andersson dank eines 4:0-Laufs mit 10:6 (17.) absetzen. Der HSVH scheiterte in dieser Phase gleich mehrfach am gut aufgelegten VfL-Keeper Dennis Klockmann und machte in Unterzahl (Zeitstrafe gegen Schimmelbauer, 13.) einfache Fehler im Angriff, die jeweils den Ballbesitz kosteten. Beim Stand von 11:7 versuchte HSVH-Coach Torsten Jansen mit einer Auszeit (18.) neue Impulse zu setzen, stellte die Abwehr um und schickte Philipp Bauer und Dominik Axmann auf die Platte. Doch auch mit der offensiveren Deckung bekam der HSVH keinen Zugriff auf die Hausherren. Auch die Torhüter Jonas Maier und Marcel Kokoszka erwischten keinen guten Tag und waren kein stabilisierender Faktor wie noch in den Spielen zuvor. Bis zur Halbzeit lag der VfL immer mit drei oder vier Toren vorne und der HSVH konnte nicht weiter aufschließen. Da Niklas Weller, der seine sechs Tore allesamt in Halbzeit eins erzielte, nach Schlusspfiff per Siebenmeter an Dennis Klockmann scheiterte, ging es mit 18:14 in die Pause.

HSVH bleibt bis zum Schluss in Schlagdistanz

Auch in der zweiten Halbzeit gelang es dem HSVH nicht, das Spiel an sich zu reißen, da der VfL in puncto Aggressivität und Entschlossenheit überlegen war. Klockmann eröffnete den zweiten Durchgang mit einer Parade gegen Jan Forstbauer. Da Jonas Maier im Gegenzug aber auch abwehren konnte, verkürzte Tobias Schimmelbauer auf 18:15 (32.). In der 34. Minute wehrte Klockmann dann auch noch einen zweiten Siebenmeter von Weller ab und der VfL konnte seinen Vorsprung erstmals auf fünf Tore ausbauen (20:15, 35.). Ab der 40. Minute hatte der HSVH dann kurzzeitig Oberwasser und nutzte Nachlässigkeiten des VfL, um erst auf 23:20 zu verkürzen und wenig später beim Stand von 25:23 (45., Ossenkopp/Siebenmeter) bis auf zwei Tore an den VfL heranzukommen. Als sich dann nach einem Fehlpass der Lübecker die Chance bot, in Überzahl auf ein Tor zu verkürzen, parierte Klockmann gegen Thies Bergemann (46.) und der VfL traf im Gegenzug zum 26:23. Auch in der Folge hatte der HSVH das Glück nicht auf seiner Seite und schlug aus Fehlern des VfL keinen Profit. Nach Ossenkopps Tor zum 26:24 (47.) behauptete der VfL seine Führung und hielt den HSVH bis zum Schluss drei bis vier Tore auf Abstand. Auch Lukas Ossenkopp scheiterte zum Ende noch zweimal von der Siebenmeterlinie (59. und 60.) und der HSVH konnte die Lübecker nicht mehr in Bedrängnis bringen. So entschied der VfL das Nordderby am Ende klar mit 31:28 für sich, da der HSVH zu weit von seinem Leistungsmaximum entfernt war, um zwei Punkte aus der Hansehalle zu entführen.

SPIEL-STATISTIK

Hamburg: Maier, Kokoszka – Bauer, Weller (beide 6), Ossenkopp (5), Tissier, Gertges (beide 3), Forstbauer (2), Schimmelbauer (beide 2), Bergemann (1), Feit, Axmann, Kleineidam, Fick (n.e.)

Philipp Bauer:

6

Tore

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