Erstes Pflichtspiel im neuen Jahr: HSVH empfängt den HC Elbflorenz

Der Handball Sport Verein Hamburg bestreitet mit dem 17. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga sein erstes Pflichtspiel im Jahr 2021 nach der Winterpause. Nach zwei gewonnenen Testspielen geht es gegen den HC Elbflorenz nun wieder um wichtige Punkte und um die Verlängerung der Siegesserie aus neun Spielen.

Am Freitag, den 05.02., um 20.00 Uhr (Live-Stream bei sportdeutschland.tv, Beginn der Übertragung um 19.15 Uhr) steht für den Handball Sport Verein Hamburg nach der rund einmonatigen WM-Pause das nächste Heimspiel in der 2. Handball-Bundesliga an. In der Sporthalle Hamburg empfängt der HSVH den auswärtsstarken HC Elbflorenz aus Dresden. Das Team von Trainer Torsten Jansen beendete das Jahr 2020 mit einem 26:24-Sieg gegen die DJK Rimpar Wölfe und sicherte sich zumindest vorübergehend die Tabellenspitze mit 26:4 Punkten. Während der Ligapause bestritt der HSVH zwei erfolgreiche Testspiele gegen die Eintracht Hildesheim (33:26) und den TuS Vinnhorst (31:23) aus der 3. Liga. Auch die Dresdner absolvierten zwei Spiele und konnten unter anderem mit einem starken 32:32-Unentschieden gegen den Erstligisten SC DHfK Leipzig auf Aufsehen sorgen.

Der HC Elbflorenz reist mit starker Auswärtsbilanz nach Hamburg

Der HC Elbflorenz sticht in dieser Saison vor allem mit seiner Auswärtsstärke hervor. Mit 11:5 Punkten belegen die Sachsen den 2. Platz der Auswärtstabelle in der 2. Handball-Bundesliga – nur der HSVH ist mit 12:4 Punkten besser. Die Mannschaft von HC-Trainer Rico Göde bezwang in fremder Halle bereits Liga-Favoriten wie den TuS N-Lübbecke (27:21) und den ASV Hamm-Westfalen (25:19). In der Gesamttabelle belegt Elbflorenz den 6. Platz und war zum Jahresende richtig gut in Fahrt. Seit der 21:26-Niederlage gegen den VfL Gummersbach Mitte Dezember ging keines der vier letzten Spiele verloren. Unter den Gegnern befand sich auch der Ostrivale Dessau-Roßlauer HV, der stark in die Saison gestartet war und sich mit 23:26 gegen die Dresdner geschlagen geben musste. Während der Winterpause kam es bei einem Testspiel zum erneuten Aufeinandertreffen, das wieder der HC Elbflorenz für sich entscheiden konnte (33:28). Bester Elbflorenz-Torschütze ist bislang der 25 Jahre alte Rückraumspieler Sebastian Greß mit 68 Toren. Greß hat, genau wie Leif Tissier beim HSVH, alle seine Saisontore aus dem Feld erzielt. Die Siebenmeter wirft bei den Dresdnern der gebürtige Schleswig-Holsteiner Lukas Wucherpfennig.

Während der Spielpause planten die Tiger aus Sachsen bereits fleißig ihren zukünftigen Kader. Neben der Vertragsverlängerung von Mindaugas Dumcius, der nach Greß mit 57 Treffern die meisten Dresdner Tore erzielt hat, wurden auch zwei Neuverpflichtungen verkündet. Ab kommender Saison wird nicht nur Michael Schulz von den DJK Rimpar Wölfen im HC-Trikot auflaufen, sondern auch der österreichische Nationalspieler Christoph Neuhold, der vom Erstligisten Coburg an die Elbe wechselt.

HSVH bisher immer erfolgreich gegen Dresden

Der HSVH könnte mit einem Sieg am Freitagabend nicht nur weiterhin ungeschlagen in eigener Halle bleiben und seine Siegesserie aus aktuell neun Spielen weiterführen, sondern auch seine weiße Weste gegen den HC Elbflorenz bewahren. Noch nie verlor der HSVH ein Spiel gegen die Sachsen und konnte alle vier Aufeinandertreffen seit dem Aufstieg in die 2. Liga für sich entscheiden. Das letzte Duell fand vor knapp einem Jahr in der Sporthalle Hamburg statt und ging mit 28:25 an den HSVH.

Auch der HSVH plante in der Ligapause seinen Kader für die Zukunft und verlängerte nicht nur den Vertrag von Lukas Ossenkopp und Jan Kleineidam, sondern ebenfalls von Leif Tissier. Tissier gehört zu den Führungsspielern des Jansen-Teams und ist mit 75 erzielten Toren aus dem Spiel der ligaweit beste Feld-Torschütze. Für das Dresden-Spiel hat Jansen eine in dieser Saison noch nie dagewesene Luxus-Situation: alle 18 Spieler des Kaders sind einsatzbereit, nur 16 dürfen auf den Spielbericht. Neben Backup-Keeper Jan Peveling wird noch ein weiterer Spieler morgen nicht mitwirken können.