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28:24

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HSVH besiegt den EHV Aue dank starker Schlussphase mit 28:24

Der Handball Sport Verein Hamburg hat sich am Dienstagabend mit 28:24 (11:11) gegen den EHV Aue durchgesetzt. Nach einem schleppenden Start kam besonders die Hamburger Offensive in der zweiten Halbzeit besser in Schwung und das Jansen-Team konnte sich in den Schlussminuten entscheidend absetzen.

Im Nachholspiel des 22. Spieltags der 2. Handball-Bundesliga hat der Handball Sport Verein Hamburg mit 28:24 (11:11) gegen den EHV Aue gewonnen. Zwar startete Aue deutlich besser ins Spiel, zur Halbzeitpause stand es aber unentschieden. Auch im zweiten Durchgang blieben der HSVH und der EHV lange Zeit auf Augenhöhe, bis sich die Mannschaft von Trainer Torsten Jansen zehn Minuten vor Schluss den spielentscheidenden Vorteil verschaffen konnte. Damit fuhr der HSVH den allerersten Heimsieg gegen den EHV Aue sowie den ersten Pflichtspiel-Erfolg in der q.beyond Arena ein. Bester HSVH-Torschütze war Niklas Weller mit 6 Toren, der HSVH steht weiter auf Platz 1.

HSVH holt Rückstand auf – Unentschieden zur Pause

Das zweite Pflichtspiel in der q.beyond Arena, bei dem erneut Finn Wullenweber startete und auch Leif Tissier nach seiner verletzungsbedingten Pause wieder von Anfang an auf der Platte stehen konnte, wurde von einem Doppelschlag eingeleitet: Nachdem Jan Forstbauer das 1:0 warf, schnappte sich Tissier in der Abwehr den Ball und leitete so den Treffer von Niklas Weller zum 2:0 ein (beide 1. Spielminute). Der EHV Aue hatte aber direkt eine Antwort parat, erzielte das 2:1 (2.) und nach einem technischen Fehler von Tissier auch den 2:2-Ausgleich (3.).

Danach gelang es dem HSVH nicht sich weiter abzusetzen. Zwar ging der HSVH zunächst noch mit 3:2 per Siebenmeter von Dominik Axmann in Führung (3.), dann folgten aber individuelle Fehler im Angriff, die zuerst zum 3:3 führten (10.) und kurze Zeit später bei 3:4 (13.) sogar zum ersten Rückstand in dieser Partie. Nach Tissiers zwischenzeitlichem 4:4-Ausgleich und Thies Bergemanns Tor zum 5:4 (16.), startete Aue einen Vier-Tore-Lauf und stellte den Spielstand auf 5:8 (22.). Der HSVH scheiterte in dieser Phase mehrfach an Aues Keeper Sveinbjörn Petursson.

Das Team von Trainer Torsten Jansen schlug aber mit einem 5:1-Lauf sofort zurück und verkürzte innerhalb einer Minute auf 6:8 (23.) und 7:8 (24.). Philipp Bauer warf das 8:9 (26.) und nach einem Lattentreffer des EHV nutzte Jannik Hausmann die Chance, um bei 9:9 wieder auszugleichen (27.). Dank Bergemanns Treffer zum 10:9 (28.) hatte der HSVH kurz vor Ende der ersten Halbzeit die Nase wieder knapp vorne. Auf den Siebenmetertreffer von Weller zum 11:10 (29.) folgte in der Schlussminute dann noch ein weiteres Tor vom Strich auf der Gegenseite zum 11:11-Halbzeitstand.

Starke Schlussphase bringt den HSVH-Sieg

Zur zweiten Halbzeit wechselten beide Teams den Torwart und beim HSVH stand Jonas Maier statt Jens Vortmann zwischen den Pfosten. Zu Beginn der zweiten Halbzeit entschärfte Tobias Schimmelbauer zunächst einmal den Auer Angriff durch einen Block und leitete so einen Alleingang von Thies Bergemann auf das Aue-Tor ein, der aber am gerade eingewechselten EHV-Torwart Erik Töpfer scheiterte.

Bis zur Schlussviertelstunde trafen der HSVH und der EHV bei 13:13 (34.), 16:16 (41.) und 19:19 (45.) im Gleichschritt. Dann gelang dem Jansen-Team ein doppelter Torerfolg durch Finn Wullenweber und Niklas Weller zum 20:19 (45.) und 21:19 (47.). Dank eines verwandelten Siebenmeters von Weller zum 22:20 (48.) und Forstbauers erfolgreichen Nachwurf nach Wellers später vergebenem Siebenmeter zum 23:21 (51.) konnte der HSVH die Zwei-Tore-Führung aufrechterhalten.

Nachdem Aue in der 54. Minute noch einmal den Anschlusstreffer bei 23:22 erzielte, legten Weller, Tissier, Jonas Gertges und Thies Bergemann einen drauf und trafen nach zwei Paraden von Jonas Maier (56., 57.) zum 24:22 (55.), 25:22 (55.), 26:22 (57.) und sogar zum 27:22 (58.). Zuvor musste Philipp Bauer mit einer Sprunggelenksverletzung das Feld verlassen (53.) und konnte im weiteren Verlauf nicht mehr eingesetzt werden. Die Führung von fünf Toren sollten die Erzgebirger in den letzten Minuten nicht mehr aufholen. Aue verringerte bei 27:24 (59.) zwar noch einmal den Abstand, mit dem Abschlusstreffer von Tissier zum 28:24 (60.) wurde aber der erste Heimsieg in der q.beyond Arena besiegelt.

SPIEL-STATISTIK

HAMBURG: Vortmann, Maier – Weller (6 Tore), Wullenweber (5), Forstbauer (4), Tissier, Bauer, Bergemann (je 3), Schimmelbauer, Axmann, Hausmann, Gertges (je 1), Vogt, Ossenkopp (n.e.), Feit (n.e.), Kleineidam (n.e.)

AUE: Petursson, Töpfer, Suljakovic – Kammlodt (6), De Santis (4), Bornhorn, Ribeiro (beide 3), M. Lux, Slachta, Paraschiv, Halfdansson (alle 2), Roth, Schneider, Dutschke, Tsuyama, K. Lux

Niklas Weller:

6/9

Tore

Team-Quoten:

Wurfquote
0%
Quote gehaltener Bälle
0%
Erfolgreiche Angriffe
0%

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