Handball Sport Verein Hamburg
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26:24-Sieg: Hamburg gewinnt mit Mini-Kader in Dresden

Mit nur acht gesunden Feldspielern hat der Handball Sport Verein Hamburg am Freitagabend mit 26:24 (13:12) beim HC Elbflorenz gewonnen und seinen ersten Auswärtserfolg in dieser Saison eingefahren. Dominik Axmann war mit neun Treffer bester Torschütze der Hamburger.

Vor 1562 Zuschauern und ohne den kurzfristig erkrankten Spielmacher Phlipp Bauer, den in der Nacht vor dem Spiel ein Magen-Darm-Infekt außer Gefecht setzte, hat der Handball Sport Verein Hamburg sich beim Auswärtsspiel in Dresden seinen dritten Saisonsieg erkämpft.

Dresden mit dem besseren Start

Die Hamburger gingen zuerst in Führung, doch die ersten zwanzig Minuten war der HC Elbflorenz erfolgreicher und setzte sich nach dem Ausgleich zum 3:3 (6. Minute) mit dem Tor zum 7:4 (12.) bis auf drei Tore ab und konnte diesen Vorsprung auch einige Minuten verteidigen. Ein gehaltener Siebenmeter von HSVH-Keeper Aron Edvardsson beim Stand von 11:8 (20.) war dann die Initialzündung für eine Hamburger Vier-Tore-Serie, durch die die Mannschaft von Trainer Torsten Jansen mit dem Treffer zum 11:12 wieder die Führung übernahm. Mit 12:13 ging es in die Pause.

Axmann trifft sechsmal in Halbzeit zwei

Nach dem Seitenwechsel drehte der 19-jährige Dominik Axmann dann offensiv auf und erwies sich als zuverlässiger Torschütze. Zwar ging der HC Elbflorenz, der nach dieser Niederlage weiter sieglos in dieser Saison ist, kurz nach der Pause noch einmal mit zwei Toren in Führung (16:14, 36.), dann überzeugte der HSVH aber durch eine starke Mannschafts- und vor allem Defensivleistung und zog den Dresdenern nach und nach den Zahn. Nach dem Ausgleich zum 16:16, den Thies Bergemann in Überzahl erzielte (38.), folgten von Minute 44. bis 49. noch einmal vier Tore am Stück, die den Hamburgern beim 18:21 eine Drei-Tore-Führung bescherten. Aron Edvardsson fand im Laufe der zweiten Halbzeit auch besser ins Spiel und sorgte mit zwei wichtigen Paraden in der 55. und einer in der 59. Minute entscheidend dafür, dass der HCE nicht mehr zurückkommen konnte.

Der Jubel der Hamburger war groß und mit dem ersten Auswärtserfolg in dieser Spielzeit steht der HSVH nun mit 6:6 Punkten im gesicherten Mittelfeld der Tabelle.

Freies Wochenende vor Feiertags-Heimspiel

Gegen 3 Uhr in der Nacht zum Samstag wird das Hamburger Team wieder mit dem Bus in Hamburg ankommen. Für Samstag und Sonntag hat Trainer Jansen trainingsfrei angeordnet. Dann beginnt am Montag die Vorbereitung auf das Feiertags-Heimspiel am kommenden Mittwoch (3.10.18, 15 Uhr, Sporthalle Hamburg) gegen TuS N-Lübbecke. Erstmals in dieser Saison werden am Tag der Deutschen Einheit mehr als 3.000 Zuschauer in der Sporthalle Hamburg erwartet.

Stimmen zum Spiel

Dominik Axmann: „Das war heute ein mega geiles Spiel! Wir sind mit acht Feldspielern angetreten und haben uns vor dem Spiel gesagt, dass wir wirklich alles geben müssen, kämpfen müssen und jeder über sich hinauswachsen muss. Und das haben wir getan und so eine überragende Teamleistung gebracht. Es war super geil, mit dieser Mannschaft zu spielen. Dass es für mich persönlich dann auch noch so gut ausgegangen ist, mit neun Toren, ist natürlich noch die Kirsche auf der Torte. Wie wir am Ende alle noch für den Sieg gekämpft haben, das war einfach unglaublich!“

Trainer Torsten Jansen: „Ich bin erleichtert, dass wir unter so widrigen Umständen dieses Spiel gewinnen konnten – mit nur zwei Spielern auf der Auswechselbank. Umso erfreuter bin ich, dass wir mit einer kämpferisch überragenden Leistung das Spiel gewinnen konnten. Wir haben es am Anfang mit einer offensiveren Abwehr versucht, aber das hat nicht so gut funktioniert, wie noch im letzten Spiel gegen Dessau. Nach der Umstellung auf eine 6:0-Abwer lief es dann aber ganz gut. Das Spiel war über die gesamte Spielzeit ausgeglichen, und die Jungs haben das dann wirklich super gemacht.

Dominik Axmann kann und muss man heute herausheben: Mit seinen 19 Jahren macht er das heute überragend. Und immer wenn wir ein wichtigsten Tor brauchten, hat er eins gemacht. Muss allen anderen auch ein riesiges Kompliment machen, wie sich sich reingehängt haben. Das war eine überragende Leistung! Ich bin sehr zufrieden.“

Spielstatistik

Handball Sport Verein Hamburg: Edvardsson (9), Rundt, Kokoszka (n.e.) – Axmann (9/2), Ossenkopp (5/1), Forstbauer, Bergemann (je 3), Herbst, Weller (je 2), Rix, Fuchs (je 1)

Wurfquote Axmann (9/12)
0%
Siebenmeter-Quote (3/3)
0%
Wurfquote Bergemann (3/3)
0%
Wurfquote N. Weller (2/2)
0%
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