Handball Sport Verein Hamburg
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Reise zum heimstarken Tabellenfünften: HSVH trifft auf HSG Wetzlar

Der Handball Sport Verein Hamburg gastiert am kommenden Sonntag (20.02., 16:00 Uhr) in der Buderus Arena bei der HSG Wetzlar. Die HSG belegt aktuell Rang 5 der LIQUI MOLY HBL und hat nach 20 absolvierten Partien 24:16 Punkte auf dem Konto. Zuletzt verloren die Hessen 26:33 bei Frisch Auf Göppingen, sind zu Hause jedoch seit sechs Spielen ungeschlagen.

Bereits am morgigen Samstag macht sich die Mannschaft des Handball Sport Verein Hamburg im Anschluss an das Abschlusstrainings auf die rund fünfstündige Bus-Reise in das hessische Wetzlar. Dort trifft die Mannschaft von Trainer Torsten Jansen am Sonntag auf die HSG Wetzlar, die eine ausgezeichnete Saison spielt.

Die Hessen rangieren mit 24:16 Punkten auf Platz 5 der LIQUI MOLY HBL und haben in den vergangenen Monaten immer wieder für Überraschungen gesorgt. Zuletzt verlor das Team von Trainer Ben Matschke zwar 26:33 bei Frisch Auf Göppingen, erkämpfte sich nur drei Tage zuvor allerdings auch einen Punkt gegen die SG Flensburg-Handewitt. Beim 29:29-Unentschieden lief die HSG lange einem Rückstand hinterher und hatte rund acht Minuten vor Ende der Partie auch noch mit fünf Toren zurückgelegen. Es folgten jedoch acht Minuten in denen Torhüter Till Klimpke sein Tor vernagelte und seine Vorderleute in der Offensive alles richtig machten. HSG-Linksaußen Emil Mellegard netzte rund anderthalb Minuten vor Ende der Partie zum 29:29 ein, die SG bekam den Ball und vergab 40 Sekunden vor Spielende ihre Chance auf den Sieg. So blieben der HSG sogar noch 40 Sekunden, um den möglichen Siegtreffer zu erzielen, doch Olle Forsell Schefvert vergab mit der Schlusssirene.

Wetzlars perfekter Dezember

Und auch im vergangenen Dezember zeigte die HSG ihre gesamte Klasse. In fünf Spielen im Dezember holten die Männer von Trainer Ben Matschke 10:0 Punkte und gewannen jedes Spiel. Darunter waren unter anderem Siege gegen den THW Kiel (29:27) und gegen die MT Melsungen (31:28). Insgesamt ist die HSG seit sechs Heimspielen ungeschlagen, die letzte Heim-Niederlage liegt mehr als drei Monate zurück: In heimischer Halle verloren die Hessen das Derby gegen die Rhein-Neckar Löwen mit hauchdünn 29:30. Die einzige Heim-Niederlage der HSG in der bisherigen Saison. Es wird also deutlich, was für ein dickes Brett die Mannschaft von Torsten Jansen bei diesem Auswärtsspiel in Hessen zu bohren hat.

Johannes Bitter überragt im Hinspiel

Wie man der HSG den Zahn ziehen kann, bewies der HSVH im Hinspiel in der Barclays Arena. Damals gewannen die Hamburger dank eines überragenden Johannes Bitter im Tor mit 31:23 und ließen der HSG keine Chance. 15 Paraden steuerte Bitter zum Erfolg seiner Mannschaft bei und so lag der HSVH phasenweise mit 10 Toren in Führung. Soll es gegen Neu-Nationalkeeper Klimpke, Tormaschine Lenny Rubin und Co. für Punkte reichen, muss der Handball Sport Verein Hamburg eine ähnliche starke Leistung auf die Platte bringen, wie im vergangenen September.

Torgefahr aus dem Rückraum und vom Strich

In der Defensive gilt bei den Hamburgern ein besonderes Augenmerk dem 26-jährigen Lenny Rubin, der im linken Rückraum der HSG spielt. Schon im Hinspiel bereitete er dem HSVH Probleme und ihm gelangen 10 Treffer gegen die Hamburger. Mit 107 Toren aus dem Spiel heraus ist er der beste Feldtorschütze der Liga und steht in der Gesamt-Torschützenliste auf Rang 7. Mit Maximilian Holst hat Wetzlar zudem einen der treffsichersten Siebenmeter-Schützen der HBL in seinen Reihen: Holst erzielte bereits 60 Tore vom Strich und kommt auf eine Trefferquote von 90%. Damit hat er die drittbeste Siebenmeterquote (unter den regelmäßigen Schützen) der Liga und steht nur knapp hinter Hampus Wanne (92%) und Siebenmeter-Rekordhalter Hans Lindberg (91%).

Valiullin kehrt in den Kader des HSVH zurück

Im Vergleich zum Heimspiel gegen die Füchse Berlin kann Trainer Torsten Jansen zudem wieder auf die Dienste von Azat Valiullin setzen. Der russische Rückraumspieler musste zuletzt aufgrund von Knieproblemen pausieren und steht nun wieder auf der Platte. Finn Wullenweber hat ebenfalls wieder das Mannschaftstraining des HSVH aufgenommen und könnte bald wieder ins Spielgeschehen eingreifen. Ob er bereits am Sonntag wieder auf der Platte steht, bleibt abzuwarten. Alle übrigen Akteure sind fit und stehen für die Reise nach Wetzlar zur Verfügung. Nach dem Abschlusstraining am Samstag macht sich das Team gegen Mittag per Bus auf den Weg.

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