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HAMBURG SCHLÄGT TABELLENFÜHRER TSV ALTENHOLZ NACH TRAINERWECHSEL

HAMBURG SCHLÄGT TABELLENFÜHRER TSV ALTENHOLZ NACH TRAINERWECHSEL

Heimnimbus gewahrt – im zwölften Heimspiel dieser Saison gelingt den Hansestädtern der zwölfte Heimerfolg. 37:34 (15:14) gewinnt Hamburg gegen Altenholz. Vor 3471 frenetisch feiernden Zuschauer beschert die Mannschaft Neu-Coach Toto Jansen damit einen Traumeinstand.

Hamburger retten konstante Führung durch spannende Schlussphase
Im ersten Spiel unter der Leitung von Neutrainer Torsten Jansen wartete am Freitagabend kein geringerer als der aktuelle Tabellenführer aus Altenholz auf die Hanseaten. Mit lediglich vier Minuspunkten zogen die Randkieler bis dato einsame Kreise an der Tabellenspitze und wollten auch am heutigen Abend keine weiteren Zähler abgeben. Sichtlich engagiert starteten demnach beide Mannschaften in die Partie und gestalteten diese durchweg ausgeglichen. Den Hamburgern gelang es dabei stets die Führung zu behaupten, was nicht zuletzt ein Verdienst des heute gut aufgelegten Justin Rundt im Tor der Hamburger war. Gleich acht Paraden konnte der 22-Jährige in Durchgang Eins verzeichnen. Zudem nutzte Torsten Jansen die Flexibilität seines Kaders und brachte mit Junioren-Nationalspieler Leif Tissier und Dominik Vogt gleich zwei seiner Jugend Bundesliga Schützlinge und sorgte so für eine Kräfteverteilung im Kader der Hanseaten.  Über 2:2 (8. Minute) und 7:4 (18.) schmolz der Vorsprung zur Halbzeit jedoch auf nur einen einzigen Treffer zusammen – beim Stand von 15:14 wechselten beide Mannschaften die Seiten.

In Durchgang Zwei wechselte der Tabellenführer aus Altenholz die Abwehrformation und versuchte, die Hamburger mit einer deutlich offensiveren Deckungsvariante vor Schwierigkeiten zu stellen. Zu diesem Zeitpunkt führten Jansens Schützlinge bereits mit 26:20 (42.). Allerdings fruchtete diese Maßnahme von Gästetrainer Mannhardt Bech. Immer wieder verrannten sich die Aufbauspieler des Handball Sport Verein Hamburg in der beweglichen Abwehr der Gäste und fanden keine adäquaten Lösungen gegen die herausstürmenden Altenholzer. Beim 26:23 (46.) verkürzten die Wölfe auf drei Tore.  Angetrieben von den lautstarken 3471 Zuschauern in der Alsterdorfer Sporthalle gelang es anschließend allerdings vor allem Lukas Ossenkopp, Leif Tissier und Jan Forstbauer, ihre Mitspieler in Szene zu setzen und auch die neue Formation der Altenholzer auszuhebeln. Zudem knüpfte Justin Rundt an seine Leistung aus den ersten dreißig Minuten an, parierte mehrfach wichtige Bälle. Über 30:26 (50.) und 34:33 (58.) kämpften sich die Hamburger in einer spannenden Schlussphase zu einem 37:34 Endstand und triumphierten damit im ersten Spiel mit Torsten Jansen als Hauptverantwortlichen an der Seitenlinie über den Tabellenführer TSV Altenholz.

Torsten Jansen attestiert seiner Mannschaft „starke Teamleistung’“
„Ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Dass wir dieses Wahnsinnsspiel gewinnen konnten, ist einfach unglaublich. Ich habe den einen oder anderen jungen Spieler, im Hinblick auf die Verletztensituation, reingeworfen, weil ich wusste, dass Altenholz gerne schnell und offensiv spielt. Es war im Ganzen eine wahnsinns Mannschaftsleistung. Respekt auch für Mannhardt und seine Mannschaft, was die seit gut acht Monaten auf die Platte zaubern ist beachtlich. Das Publikum war heute natürlich auch ein echter Pluspunkt für uns. Jetzt geht es kommende Woche in Bernburg weiter“, blickte Jansen bereits kurz nach Spielende schon wieder nach vorn.

„Wir wollten hier zwei Punkte holen“
Gästetrainer Mannhardt Bech wusste vor Spielbeginn, ‚„dass ‚die Trauben in Hamburg hoch hängen“.‚„Herzlichen Glückwunsch, an Toto, die gesamte Hamburger Mannschaft und das tolle Publikum hier in der Halle, Hamburg ist heute der verdiente Sieger. Uns war klar, dass die Mannschaft in der vergangenen beiden Spielen nicht das gezeigt hat, was sie tatsächlich spielen kann. Immer, wenn wir wieder herangekommen sind, kam ein Pfiff oder haben die Hamburger nachgelegt. Auch wenn es nicht mehr wirklich um etwas ging für uns, wollten wir hier zwei Punkte holen“, analysierte Bech nach dem Spiel.

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Plaue, Rundt (14/2) – Schröder (4), Tissier (3), Vogt (1), Weller (6), Ossenkopp (8/1), Kohnagel, Ehlers (6), Forstbauer (8), Rix, Mehrkens (1/1), Maciejeweski

TSV Altenholz
Landgraf, Schröder – Fängler (2), Ottsen (4), Kaminski (1), Köpfe (3), Wegner (6/1), Bolzt (1/1), S. Firnhaber (2), Voigt, Abelmann-Brockmann (9), L. Firnhaber (3), Bergemann (3)

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