Handball Sport Verein Hamburg
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Sensationeller 30:24-Sieg: HSVH punktet gegen Top-Team HSC 2000 Coburg

Der Handball Sport Verein Hamburg hat am heutigen Samstag mit einer eindrucksvollen Leistung den Tabellenzweiten HSC 2000 Coburg mit 30:24 (12:13) besiegt. Nach einem Top-Start des HSVH war es lange spannend, ehe die Hamburger sich weiter steigern konnte und das Ergebnis deutlich wurde.

Das Duell gegen den Tabellenzweiten HSC 2000 Coburg am 33. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga war für den Handball Sport Verein Hamburg ein Spiel um Zusatzpunkte im Kampf um den Klassenerhalt. Die ambitionierten Gäste aus Coburg brauchten zwingend einen Sieg, um vor dem Top-Spiel am kommenden Freitag gegen Tabellenführer Balingen-Weilstetten das Aufstiegsrennen weiter offen zu gestalten. Mit einer überzeugenden und mitreißenden Leistung setzte sich der HSVH am Ende aber überraschend deutlich gegen den Favoriten aus Bayern durch.

Hamburg erwischt perfekten Start

Das Spiel begann für den Handball Sport Verein Hamburg nach Maß: Coburg hatte zu Beginn den Ball, aber HSVH-Keeper Aron Edvardsson wehrte gleich den ersten Angriff der Coburger ab. Im Gegenzug nutzte Philipp Bauer die Möglichkeit und brachte die Hamburger in der 3. Minute in 1:0-Führung. Und noch in der gleichen Minute erhöhte Christopher Rix auf 2:0, nachdem Coburg überhastet im Angriff den Ball verlor. Finn Wullenweber schraubte den Spielstand sogar auf 3:0 (4. Minute). Coburg war in der Startphase ein wenig von der Rolle und erst durch einen glücklich abgefälschten Wurf fiel das 3:1 (5.). In den Folgeminuten tat sich aber auch der HSVH schwer in der Offensive und durch ein erneut glückliches Tor aus der Drehung kam Coburg auf 3:2 (9.) heran. Nachdem die Hamburger dann einige teilweise klare Torchancen ungenutzt ließen, schafften die Gäste erst den Ausgleich zum 5:5 (17.) und nach einem erneuten leichten Hamburger Ballverlust auch das Führungstor zum 5:6 (18.). Mit einer Auszeit rüttelte Trainer Torsten Jansen seine Männer wach und eine Edvardsson-Parade (19.) und ein Doppelschlag in der 20. Minute brachten den HSVH wieder mit 7:6 in Führung. Bis zum 9:9 legte das Jansen-Team dann jeweils ein Tor vor und der HSC glich jeweils aus, ehe Coburg mit dem Treffer zum 10:11 (28.) wieder die Führung übernahm. Kurz vor der Pause zog Coburg sogar einmalig auf zwei Tore davon (11:13, 30.), Kapitän Lukas Ossenkopp, der nach der Auszeit für Finn Wullenweber ins Spiel kam, konnte Sekunden vor dem Pausenpfiff aber wieder auf 12:13 (60.) verkürzen.

Wullenweber legt vor und der HSVH nimmt Fahrt auf

Nach der Pause schickte Trainer Jansen wieder seine Startformation mit Wullenweber, Bauer und Jan Forstbauer im Rückraum auf die Platte. War Shooter Wullenweber im ersten Durchgang noch glücklos, legte er nun los wie die Feuerwehr: Viermal traf der 21-Jährige in den Anfangsminuten von Halbzeit zwei (31.-38.). So konnte der HSVH erst den Pausen-Rückstand egalisieren (13:13, 31.) und selbst wieder die Führung (14:13, 32.) übernehmen. Bis zum 18:18 (42.) trafen beide Teams dann im Gleichschritt und Coburg glich immer aus, wenn der HSVH ein Tor vorlegte. Erst mit dem Tor zum 18:19 (42.) gelangen den Gästen zwei Treffer in Folge, die der HSVH aber mit zwei eigenen Toren beantworten konnte und so den abwechselnden Treffer-Rhythmus der Vorminuten wiederherstellte. Bis zum 23:23 (50.) ging es wieder im Gleichschritt, ehe Niklas Weller (24:23, 53.) und Thies Bergemann (25:23, 54.) die zwei Treffer erzielten, die für die Vorentscheidung sorgten. Coburg war Offensiv erneut von der Rolle und der Treffer zum 25:24 (56.) blieb das letzte HSC-Tor des Abends. Der HSVH wiederrum traf nun Angriff um Angriff und schraubte den Spielstand mit vier Toren in den letzten vier Minuten (57. bis 60.) noch auf 30:24, versetzte die 3081 Zuschauer in Ekstase und ließ sich nach dem Ende zurecht feiern.

Spielstatistik

Handball Sport Verein Hamburg: Edvardsson, Kokoszka (n.e.) – Wullenweber (5 Tore), Bauer, Bergemann (je 4), Ossenkopp, Rix, Vogt, Axmann, Forstbauer (je 3), Herbst, Weller (je 1), Lackovic, Tissier (n.e.), Kleineidam (n.e.)

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