Handball Sport Verein Hamburg
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HSVH empfängt zum letzten Heimspiel der Hinrunde die TSV Hannover-Burgdorf

Der Handball Sport Verein Hamburg begrüßt am 16. Spieltag der LIQUI MOLY HBL (Samstag, 18.12., 20:30 Uhr) die TSV Hannover-Burgdorf zu einem Abendspiel in der Barclays Arena. Die TSV gewann am vergangenen Sonntag deutlich beim TVB Stuttgart und nahm beim 34:22-Sieg zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf mit nach Niedersachsen. Tickets für das Spiel sind noch erhältlich.

Mit der TSV Hannover-Burgdorf empfängt der Handball Sport Verein Hamburg am Samstagabend einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt in der Barclays Arena. Die TSV rangiert nach zuletzt drei Siegen und einer Niederlage auf Platz 12 der Tabelle, startete nicht gut in die Saison. Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Magdeburg setzte es für die Niedersachen zuletzt eine verdiente 27:31-Niederlage. Beim TVB Stuttgart gelang den Recken wenige Tage später ein echtes Ausrufezeichen, als die Mannschaft vom ehemaligen Bundestrainer Christian Prokop der direkten Konkurrenz aus Stuttgart zwei Punkte abnahm und dem TVB mit einem 34:22-Sieg einen ordentlichen Dämpfer verpasste. Im Heimspiel gegen den TuS N-Lübbecke gelang den Recken am 2. Advent ein weiterer wichtiger Erfolg gegen direkten Konkurrenten aus dem Tabellenkeller.

Während Hannover Punkte sammeln konnte, blieb der HSVH in seinen letzten beiden Partien jeweils chancenlos. Gegen den THW Kiel bekam die Mannschaft von Trainer Torsten Jansen ihre Grenzen aufgezeigt und verlor deutlich 23:32. Im Gastspiel bei den Füchsen Berlin machte der HSVH zu viele einfache Fehler, konnte den Füchsen die Punkte nicht ernsthaft streitig machen und unterlag mit 30:34. Im Heimspiel gegen die TSV wollen die Hamburger die Fehler nun minimieren und so gegen einen Gegner auf Augenhöhe zurück in die Erfolgsspur finden.

In der Saisonvorbereitung behielt die TSV die Oberhand

Das letzte Duelle der beiden Mannschaften ist unterdessen noch nicht allzu lange her. In der Vorbereitung auf die Saison 2021/22 begegneten sich beide Mannschaften im letzten Test vor dem Saisonstart Anfang September. Die Generalprobe konnten die Recken mit 26:27 für sich entscheiden. Am Samstag will der HSVH die Partie zu seinen Gunsten gestalten und möglichst die nächsten zwei Punkte in eigener Halle gewinnen.

Hannover kommt jedoch nicht nur mit dem Rückenwind guter Ligaspiele nach Hamburg, sondern hat auch unter der Woche gegen den THW Kiel eine starke Leistung gezeigt. Beim Pokalspiel setzte sich der Rekordmeister erst in der Verlängerung bei den Recken mit 30:28 durch. Bester Torschütze für Hannover war einmal mehr der rechte Rückraumspieler Ivan Martinovic. Der 23 Jahre alte Linkshänder, der im Sommer zur MT Melsungen wechseln wird, ist mit aktuell 77 Toren der bester TSV-Torjäger der Saison. 73 seiner 77 Tore erzielte er aus dem Spiel und ist damit ligaweit der viertbeste Torschütze aus dem Feld (also ohne Siebenmeter).

Casper Mortensen trifft auf seinen Ex-Verein

Für HSVH-Linksaußen Casper Mortensen hat die Partie gegen die TSV Hannover-Burgdorf zudem einen besonderen Charakter. Mortensen lief von 2016 bis 2018 für die Recken in der Bundesliga auf und erzielte in 74 Bundesliga-Spielen für die Recken 354 Tore. In der Saison 2017/18 wurde der dänische Linksaußen im Recken-Trikot mit 230 Treffern zudem Torschützenkönig der LIQUI MOLY HBL. Im Anschluss wechselte Mortensen zum FC Barcelona und ging mit den Spaniern auf Titeljagd. Mit dem krönenden Abschluss des Trimphes in der EHF Champions-League verabschiedete sich Mortensen dann vergangenen Sommer aus Barcelona und schloss sich dem HSVH an. In Hamburg verfolgt der Weltmeister von 2019 neue Ziele und will mit dem HSVH so schnell wie möglich den Klassenerhalt klar machen. Alte Verbundenheit nach Hannover zählt am Samstag also nicht.

HSVH-Kader bleibt unverändert

Der Kader des Handball Sport Verein für das Spiel gegen die Niedersachen bleibt unverändert. Bis auf Dominik Axmann stehen Trainer Torsten Jansen alle übrigen Akteure zur Verfügung und sind für das Duell mit den Hannoveranern eine Option.

Da der HSVH in dieser Saison kein richtiges Heimspiel an den Weihnachtstagen hat, gibt es in diesem Jahr kein traditionelles Weihnachtsspiel, zu dem in den vergangenen Jahren selbst zu Dritt- und Zweitligazeiten mehr als 9.000 Zuschauer in die Barclays Arena kamen. Die Partie gegen Hannover soll aber trotzdem auch auf die besinnlichsten Tage des Jahres einstimmen. Kurz vor dem Einlauf der Mannschaften wird deshalb Julilea (der neue Künstlername der Seemannstochter) gemeinsam mit allen Fans „O du Fröhliche“ anstimmen, damit ein wenig weihnachtliche Stimmung aufkommt, bevor es dann auf dem Parkett zur Sache geht.

5.000 Fans erlaubt – Maskenpflicht in der Arena

Insgesamt darf der HSVH am Samstag nach der aktuellen Corona-Verordnung der Stadt maximal 5.000 Zuschauer in der Barclays Arena begrüßen. Das S​piel wird wie gewohnt unter 2G-Bedingungen ausgetragen, nur Geimpfte und Genesene haben Zutritt. Die neue Corona-Verordnung bringt aber doch zwei Änderungen mit sich, die am Samstag gelten: Zum einen ist das Tragen einer medizinischen Maske während des gesamten Aufenthalts in der Arena verpflichtend (nur zum Essen und Trinken am Platz darf diese kurz abgesetzt werden), und zum anderen gilt die 2G-Regelung ab sofort für alle Personen über 15 Jahre. Nur Kinder und Jugendliche im Alter von 15 oder jünger sind von der 2G-Regel ausgenommen. Sie brauchen lediglich einen Schüler-Ausweis, um in die Arena kommen zu dürfen. Tickets für das Spiel sind noch erhältlich und es wird auch am Samstagabend eine Abendkasse geben. Die Arena öffnet zwei Stunden vor Spielbeginn um 18:30 Uhr.

Hinweis zu Anreise: HSV spielt parallel im Volksparkstadion

Auch wenn die Barclays Arena mit maximal 5.000 Zuschauern nicht annähernd vollausgelastet ist, kann es rund um die Arena dennoch zu Stau und hohem Verkehrsaufkommen kommen. Ebenfalls um 20:30 Uhr spielt nämlich der HSV in der 2. Fußball-Bundesliga gegen den FC Schalke im nebenan gelegenen Volksparkstadion. Da aber auch der HSV nur vor beschränkter Zuschauerkulisse spielen darf (maximal 15.000 Zuschauer), werden auch die Parkplätze nicht überfüllt sein. In Bussen und Bahnen werden sich Handball- und Fußball-Fans aber begegnen.

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