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32:26

(16:14)

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HSVH feiert 32:26 gegen TSV Bayer Dormagen und Wullenweber-Comeback

Der Handball Sport Verein Hamburg hat sein Nachholspiel vom 4. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga mit 32:26 gegen den TSV Bayer Dormagen gewonnen. Damit bleibt der HSVH auch weiterhin ungeschlagen in eigener Halle. Nach langwierigen Verletzungssorgen feierte Finn Wullenweber sein spontanes Comeback.

Mit einem 32:26 (16:14)-Erfolg gegen den TSV Bayer Dormagen hat der Handball Sport Verein Hamburg den fünften Sieg in Folge gefeiert. Durch den Heimsieg im Nachholspiel am Dienstagabend behauptet der HSVH seinen zweiten Tabellenplatz. Nachdem die erste Halbzeit noch recht ausgeglichen verlief, steigerten die Hamburger sich in Durchgang zwei und bauten ihren Vorsprung aus. Jannik Hausmann erzielte seine ersten Treffer für den HSVH, Finn Wullenweber feierte nach rund anderthalb Jahren Verletzungssorgen vor leeren Rängen eine gelungene Rückkehr. Erfolgreichster Hamburger Torschütze war Kapitän Lukas Ossenkopp mit sechs Treffern.

Dormagen bleibt führendem HSVH dicht auf den Fersen

In einer Partie auf Augenhöhe fielen in der Anfangsphase nur wenige Tore. Nachdem es nach vier Minuten 1:1 stand, folgte das nächste Tor erst fünf Minuten später durch Tobias Schimmelbauer (2:1, 9.). Sowohl Dormagen als auch dem HSVH unterliefen in dieser Phase viele individuelle Fehler, die eine geringe Torausbeute zur Folge hatten. Dennoch konnte Jannik Hausmann dann seine ersten beiden Treffer für den HSVH zum 4:3 (14.) und 7:5 (18.) erzielen.

Der HSVH hatte zwar meist die Nase vorn, setzte sich aber nicht ab. Die Dormagener schafften es die gesamte Zeit, den Abstand gering zu halten und trafen auch nach dem schön herausgespielten Führungstreffer von Niklas Weller (8:7, 21.) direkt wieder zum 8:8-Ausgleich (22.). Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang es dem Team von Trainer Torsten Jansen, den Vorsprung etwas auszubauen: Zwei schnell aufeinanderfolgende Tore von Philipp Bauer (30.) zum 16:13 bescherten dem HSVH die erste Drei-Tore-Führung des Spiels. Der TSV verkürzte anschließend noch zum 16:14-Halbzeitstand.

Hamburg setzt sich ab – Wullenweber steuert drei Tore bei

Dormagen eröffnete die zweite Spielhälfte mit einem Siebenmeter-Tor zum 16:15 (31.). Der HSVH hatte in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel eine kurze Schwächephase, ließ sich dadurch aber nicht nachhaltig von seinem Spiel abbringen. So konnte der TSV in der 35. Minute erstmals im Spiel die Führung übernehmen (16:17). Marcel Kokoszka verhinderte mit seiner Siebenmeter-Parade (36.) eine höhere Führung der Gäste und der HSVH fand wenig später zurück in die Spur. Und obwohl erst Leif Tissier und dann Thies Bergemann unmittelbar nacheinander an TSV-Keeper Martin Juzbasic scheiterten, konnte Philipp Bauer in Unterzahl für den HSVH ausgleichen (17:17, 37.). Nach zwei Maier-Paraden (beide 38.) traf Leif Tissier zum 18:17 (39.), bevor Dormagen sich mit zwei Treffern zum 18:19 (42.) noch einmal kurz in Führung werfen konnte.

Durch Ossenkopps Siebenmeter-Tore zum 19:19 (42.) und 20:19 (43.) ging wieder HSVH nach vorne und legte dann einen Gang zu. In den Folgeminuten wurden die Hamburger immer dominanter. In Überzahl klaute ein wachsamer Leif Tissier dem TSV den Ball und netzte ins leere Tor ein (21:19, 44.). Durch einen 4:0-Lauf (46. bis 50.) setzte sich das Jansen-Team dann erstmals richtig ab und erhöhte den Vorsprung beim 25:20 auf fünf Tore.

Rund zehn Minuten vor dem Ende feierte dann Finn Wullenweber sein Comeback. Hinter dem 23-Jährigen liegen fast anderthalb Jahre voller Verletzungssorgen, seinen letzten Kurzeinsatz absolvierte er im Februar. Und Wullenweber fand direkt gut ins Spiel, trug sich dreifach in die Torschützenliste ein. Nicht nur durch Wullenwebers Tore, sondern unter anderem auch durch einen belebenden Jan Kleineidam ließ sich der HSVH den Vorsprung nicht mehr nehmen. Über 26:22 (51.), 28:22 (53.), 28:24 (55.) und 30:24 (57.) brachte der HSVH das Spiel über die Ziellinie und ging beim Stand von 32:26 als Sieger vom Platz.

SPIEL-STATISTIK

Hamburg: Maier, Kokoszka – Ossenkopp (6 Tore), Bauer (5), Tissier (4), Wullenweber, Weller, Schimmelbauer (je 3), Fick, Hausmann, Kleineidam (je 2), Bergemann, Gertges (beide 1), Feit

„Hier könnte noch ein nettes Zitat stehen. Entweder von Toto oder von einem Spieler. Einfach irgendwas aus der PK, um das noch anzuhübschen und anzudicken. Weltbewegendes gibt es da sicher nicht. Aber ein Zitat ist immer nett.“ Jaroslav Brüggic

Lukas Ossenkopp:

6/7

Tore

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