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U19 muss sich den Füchsen Berlin geschlagen geben – 20:33 am Mittwochabend

Am vierten Spieltag wurden der Hamburger U19 die Grenzen aufgezeigt. Gegen die Füchse Berlin konnte der HSVH nur in der Anfangsphase mithalten. Die individuelle Klasse machte beim 20:33 (8:16) in der q.beyond Arena den Unterschied zugunsten der Gäste aus der Hauptstadt. 

Unter dem Woche kam mit den Füchsen Berlin der amtierende deutsche A-Jugend-Meister zum vierten Spiel der Hauptrunde in die Hamburger q.beyond Arena. Bereits zu Beginn des Spiels schenkten sich beide Mannschaften nichts. Es dauerte dreieinhalb Minuten bis der Hamburger Kapitän Alex Most zum 1:0 traf. Tobias Pachmann erhöhte wenig später auf 2:0. Es entwickelte sich eine ausgeglichene, von Ballverlusten geprägte, Anfangsphase. Nach 14 Minuten glich Füchse-Linksaußen Tim Grüner zum 4:4 aus. Mit neun Treffern war er erfolgreichster Schütze des Spiels. In der Folge agierten die Gäste konzentrierter im Angriff und gingen in Führung. Die Hamburger U19 tat sich zunehmend schwerer, klare Torchancen herauszuspielen. Dadurch konnte sich der Berliner Torhüter Lennard Kull einige Male auszeichnen. Über 6:10 und 7:14 bauten die Füchse ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf 8:16 aus. Damit wurden sie ihrer Favoritenrolle bereits im ersten Durchgang gerecht.

Keine Chance auf eine Aufholjagd

In der zweiten Halbzeit legten die Berliner viel daran, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Die Grundlage dafür legte eine konsequente Abwehrleistung und hohe Trefferquoten im Angriff. 9:21 lautete der Spielstand nach 38. Minuten. „Uns fehlte im Angriff die Konsequenz und Überzeugung, direkte Duelle für uns zu entscheiden. Wir sind zu wenig in die Tiefe gegangen und konnten uns dadurch wenige hundertprozentige Torchancen herausspielen“, sagte HSVH-Trainer Sven Rusbült nach dem Spiel. Sowohl gegen die defensive 6:0-Abwehr, als auch die offensivere 3:3-Abwehr rieben sich die Hamburger im Angriff auf. Nach der Vorentscheidung gelangen in der Schlussphase mehr erfolgreiche Situationen. Niklas Aevermann traf in der letzten Viertelstunde vier Mal ins Berliner Gehäuse. Den letzten Hamburger Treffer erzielte Ex-Berliner Fynn Beutler. 20:33 lautete das Endergebnis am Mittwochabend. Die Füchse bleiben ungeschlagen in dieser Saison und erhöhen ihr Punktekonto auf 8:0. Der HSVH musste die zweite Hauptrundenniederlage einstecken und steht bei 3:5 Punkten. „Die individuelle Klasse der Berliner hat heute den Ausschlag gegeben. Sie konnten deutlich mehr Eins-gegen-Eins-Situationen für sich entscheiden und trafen im Angriff häufig die richtigen Entscheidungen,“ lobte Rusbült die Berliner.

Am Samstag, 20.11.21 um 16 Uhr trifft die U19 in der Sporthalle Hamburg vor den Herren auf die HSG Handball Lemgo.

Handball Sport Verein Hamburg: Gründel, Pinski – Aevermann (5), Most (3), Beutler (3), Hartwig (2), Riesner (2), Quardfasel (1), Pachmann (1), Niemann (1), Lieke (1), Wedel (1), Unbehaun, Politz.

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