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U19 kann nur eine Halbzeit mithalten – 23:38-Niederlage gegen den SC DHfK Leipzig

Zum letzten Spiel des Jahres empfing die Hamburger U19 den SC DHfK Leipzig in der heimischen q.beyond Arena. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit musste der HSVH die Gäste im zweiten Durchgang ziehen lassen und verlor mit 23:38 (14:15).

Zum Abschluss der Vorrunde der Hauptrunde musste der Handball Sport Verein Hamburg auf einige etablierte U19-Spieler verzichten. U17-Rückraumspieler Janno Borke feierte sein Debut in der Jugend-Bundesliga. Das Duell mit dem Favoriten aus Leipzig konnte der HSVH im ersten Durchgang ausgeglichen gestalten.

Ausgeglichener erster Durchgang

Den ersten Treffer der Partie erzielte HSVH-Kreisläufer Antonio Wedel. Fynn Beutler markierte wenig später das 2:1. Auf beiden Seiten dominierten die Angriffsreihen das Spielgeschehen der Anfangsphase. Fehler und Unachtsamkeiten in der Defensive wussten beide Mannschaften konsequent auszunutzen. In der 11. Spielminute traf erneut Beutler und brachte die Hausherren nach zwischenzeitlichem Rückstand mit 6:5 in Führung. Nach einer Hamburger Zeitstrafe gelang den Gästen aus Sachsen ein 3:0-Lauf und stellten auf 6:8. Aufgrund des hohen Spieltempos schlichen sich auf beiden Seiten technische Fehler ein, welche einfach Tore ermöglichten. Kapitän Alex Most gleich das Spiel in der 23. Minute zum 12:12 aus – Paul Riesner markierte wenig später das 13:12. Den Schlusspunkt einer ausgeglichenen ersten Halbzeit setzte der erfolgreichste HSVH-Schütze des Tages Levin Unbehaun mit einem seiner sechs Treffer zum 14:15.

HSVH muss früh abreißen lassen

Im zweiten Durchgang stellten die Gäste aus Sachsen die Weichen früh in Richtung Auswärtssieg. Ein Doppelschlag nach Wiederanpfiff ließ den Hamburger Rückstand anwachsen. In der 39. Minute hoffte HSVH-Trainer Sven Rusbült den Leipziger Lauf beim Stand von 17:22 mit einer Auszeit zu unterbrechen. Knapp zwei Minuten und vier Gegentore später zog Rusbült beim 18:26 bereits die letzte Möglichkeit eines Time-Outs. „Wir waren im Angriff viel zu hektisch und unclever. Dass technische Fehler passieren, die Leipzig gnadenlos ausgenutzt hat, ist die logische Konsequenz. So eine Halbzeit darf uns einfach nicht passieren,“ sagte Rusbült nach dem Spiel. Nach der Vorentscheidung drückten die Gäste weiter auf das Gaspedal und bauten ihre Führung aus. Nach dem 18:31 und 21:35, ertönte beim 23:38 der Abpfiff in der q.beyond Arena.

Handball Sport Verein Hamburg: Pein, Gründel – Unbehaun (6), Most (4), Beutler (3), Schnitter (2), Wedel (2), Riesner (2), Quardfasel (1), Pachmann (1), Hartwig (1), Lieke (1), Wendt, Borke.

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