Am 13. Mai heißt es wieder, Flagge zu bekennen! Von den Landessportbünden über die Sportfachverbände bis hin zum DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) ruft ganz Sportdeutschland dazu auf, Vereinsoutfits besonders sichtbar zu machen. Dazu können neben Vereinsmitgliedern auch alle HSVH-Fans ihren Teil beitragen, indem sie ihr Trikot, Fanshirt oder ihren Hoodie im Alltag anziehen.

Nach der Niederlage des Handball Sport Verein Hamburg beim SC Magdeburg macht die DAIKIN HBL eine kurze Pause. Denn vor dem nächsten Spieltag – der HSVH empfängt dabei am 25. Mai FRISCH AUF! Göppingen – sind einige Spieler in ihren Nationalmannschaften gefordert.

Der Handball Sport Verein Hamburg kassiert beim SC Magdeburg eine klare Auswärtsniederlage. Vor 6.600 Zuschauern hieß es in der ausverkauften GETEC-Arena 28:41 (12:21) aus Sicht der ersatzgeschwächten Gäste. Den Meistertitel konnten die Gastgeber aber noch nicht feiern. Da die SG Flensburg-Handewitt am Vorabend gegen den TBV Lemgo Lippe gewonnen hatte und sich auch die Füchse Berlin am Sonntag in Kiel keine Blöße gaben, musste die Meisterschaftsparty erst einmal verschoben werden. Dennoch zeigte der Tabellenführer eine meisterliche Vorstellung.

Am Sonntag steht für den HSVH das Auswärtsspiel beim SC Magdeburg auf dem Programm. Die Gastgeber könnten im Falle eines Sieges sogar schon vorzeitig Deutscher Meister werden – Voraussetzung dafür wären allerdings eine Niederlage der SG Flensburg-Handewitt und ein Punktverlust der Füchse Berlin. Unabhängig davon, ob der Tabellenführer aus Sachsen-Anhalt die Meisterschaft tatsächlich vorzeitig sichern kann oder nicht: Hamburg wird versuchen, in der GETEC Arena einen starken Auftritt hinzulegen.

Der Handball Sport Verein Hamburg muss vorerst auch auf Kaj Geenen verzichten. Der Linksaußen der Hanseaten zog sich beim 31:26-Heimsieg gegen den TVB Stuttgart eine Verletzung am rechten Fuß zu.

Namen wie Niklas Weller, Frederik Bo Andersen, Casper U. Mortensen oder Moritz Sauter sind bei den Handball-Fans in Hamburg – und auch über die Stadtgrenzen hinaus – längst ein Begriff. Doch was ist mit Toma Gadza, Maximilian Botta oder Anton Härtel? Zwar haben sich die „jungen Wilden“ des HSVH noch nicht so richtig in den Köpfen aller Handballfans festgesetzt. Doch sie sind auf einem guten Weg – und dürfen sich trotz ihres jungen Alters in dieser Saison über Einsatzzeiten in der „stärksten Liga der Welt“ freuen.

Ab sofort sucht die DAIKIN HBL wieder den „DKB Spieler des Monats“. Für den April – und damit erstmals in diesem Jahr – wurde Frederik Bo Andersen nominiert. Der Rechtsaußen vom Handball Sport Verein Hamburg erzielte beim Auswärtsspiel gegen den HC Erlangen sein 500. Feldtor in der Handball Bundesliga. Insgesamt brachte er es im April in drei HBL-Partien auf 22 Treffer, bei einer Wurfquote von 71 Prozent.

Endlich! Der Handball Sport Verein Hamburg hat sein Heimspiel in der Sporthalle Hamburg gewonnen. In der Barclays Arena hatte das in diesem Jahr schon öfter geklappt, doch im Stadtteil Winterhude nicht – bis zur Begegnung gegen den TVB Stuttgart. Das Team von Trainer Torsten Jansen zeigte eine weitgehend souveräne und solide Leistung und gewann vor 2.956 Zuschauern mit 31:26 (16:11). Auf Seiten der Gastgeber erzielte Frederik Bo Andersen dabei mit sieben Toren die meisten Treffer für den HSVH. Als bester Werfer der Gäste zeichnete sich Lenny Rubin aus, der zehnmal erfolgreich war.

Nächstes Spiel des HSVH in der Sporthalle Hamburg: Am 3. Mai ist der TVB Stuttgart bei den Hanseaten zu Gast. Es ist ein Duell auf Augenhöhe – zwischen dem Tabellenelften und -zwölften. Sicher ist aber auch: Nachdem Hamburg bereits in der Hinrunde mit 36:33 (18:14) gegen Stuttgart gewonnen hat, wollen die Gäste aus Baden-Württemberg den Spieß dieses Mal umdrehen.

„Alles neu macht der Mai“, heißt es in einem alten Volkslied. Auf den Handball Sport Verein Hamburg trifft das aber nicht zu. Zwar kann das Team von Trainer Torsten Jansen rein rechnerisch aus der DAIKIN HBL nicht mehr absteigen. Aber die Zielsetzung war und ist ohnehin eine andere: Die Mannschaft will sich bestmöglich aus der Saison 2025/26 verabschieden und das Publikum weiter mit seinem Einsatz begeistern – und das mit teils jungen Gesichtern.