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Bärenstarker Maier führt HSVH zu ungefährdetem 24:20-Sieg bei den DJK Rimpar Wölfen

Der Handball Sport Verein Hamburg hat sich mit einem souveränen Auftritt und einer herausragenden Torwartleistung mit 24:20 bei den Rimpar Wölfen durchgesetzt. Damit behauptet der HSVH vier Spiele vor dem Saisonende die Tabellenspitze. Weller und Tissier erzielten jeweils sechs Treffer.

Mit einem ungefährdeten Erfolg hat der Handball Sport Verein Hamburg am 35. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga die Tabellenspitze behauptet. Die Hamburger gewannen am Freitagabend mit 24:20 (15:10) bei den DJK Rimpar Wölfen. Mann des Spiels war Torhüter Jonas Maier, der mit 15 Paraden eine seiner besten Saisonleistungen zeigte und dem HSVH auch dann als sicherer Rückhalt diente, als vorne gute Möglichkeiten vergeben wurden. Schon zur Pause lag der HSVH mit fünf Toren in Führung, baute diesen Vorsprung dann sogar noch aus und hatte das Spiel über die gesamte Spielzeit im Griff. Durch den Erfolg verteidigt der HSVH die Tabellenführung der 2. Liga und hat vier Spiele vor dem Saisonende weiterhin drei Punkte Vorsprung auf Platz 3.

Souveräne erste Halbzeit mit starkem Maier im Rücken

Die Hamburger, die erneut auf Marcel Kokoszka, Jan Forstbauer, Jan Kleineidam und Dominik Axmann verzichten mussten, traten zum Duell in Rimpar erstmals in dieser Saison mit drei Torhütern an: Neben Jens Vortmann und Jonas Maier stand auch Jan Peveling zum ersten Mal nach seiner Rückkehr als Backup-Keeper im Kader. Mit Jonas Maier startete der HSVH in die Partie und der 27-Jährige fand gleich gut rein: Zwar ging zunächst Rimpar mit 1:0 (1.) in Führung, doch gleich den zweiten Rimpar-Angriff konnte Maier entschärfen und Niklas Weller daraufhin zum 1:1 (4.) einwerfen. Bis zum 4:4 trafen beide Teams im Gleichschritt und als Rimpar dann in der 12. Minute einen Siebenmeter an den Pfosten setzt, nutzt Finn Wullenweber die Chance und trifft aus dem für ihn untypischen rechten Rückraum zum 4:5 (13.).

Nach Rimpars Ausgleichstreffern zum 5:5 (13.) und 6:6 (16.) ist Leif Tissier aufmerksam, fängt einen Wölfe-Pass ab und verwandelt den Gegenstoß selbst zum 6:7 (17.). Weil Finn Wullenweber dann zum 6:8 (20.) trifft und Jonas Maier den folgenden Rimpar-Angriff abwehrt, kann Jannik Hausmann das 6:9 (21.) markieren und die Hamburger erstmals deutlicher in Führung bringen. Leif Tissier sorgt dann für den ersten Vier-Tore-Vorsprung, als er wieder einen Pass abfängt und zum 7:11 (23.) trifft. Jonas Maier hatte zuvor erneut gehalten, sein direkter Wurf aufs Tor wurde aber abgefangen. Der wiederum schnelle Konter der Wölfe endete dann bei Tissier, der am Ende des Abends sechs Tore aus sechs Versuchen zu Buche stehen hatte.

Das 7:12 (24.) folgt erneut auf eine Maier-Parade und auch dem 8:14 (28.) ging eine gelungene Aktion von Maier voraus, der einen Siebenmeter-Heber locker mit einer Hand abfing (27.). Kurz vor Halbzeitpfiff steuert Maier noch seine siebte Parade im ersten Durchgang bei, ehe Rimpar dann fast mit dem Pausenpfiff in Überzahl ins leere Tor zum 10:15-Halbzeitstand trifft.

Maier auch nach der Pause der Erfolgsgarant

Zu Beginn der zweiten Halbzeit liegt der erste Angriff bei den Hamburgern: Thies Bergemann erzielt das 10:16 (31.). In Unterzahl erspielt sich der HSVH dann im Anschluss an eine Maier-Parade (35.) die höchste Führung des Abends, als Leif Tissier Wölfe-Keeper Marino Mallwitz zum 11:18 (35.) überwindet. In den Folgeminuten hatte der HSVH so seine Mühe, selbst Tore zu erzielen, weil unter anderem ein Schimmelbauer-Dreher neben das Tor geht und Mallwitz ein gutes Rezept gegen Wullenwebers Rückraumwürfe hat. Der HSVH konnte sich deshalb gerade in dieser Phase bei Keeper Jonas Maier bedanken, der beim Stand von 13:18 halten kann, woraufhin Hausmann nach sieben torlosen Minuten das 13:19 (42.) erzielt. Und auch beim Stand von 14:19 pariert Maier gleich zweimal (43., 44.), wird vom zweiten Wurf sogar im Gesicht getroffen und muss kurz behandelt werden.

Bis zur Schlussphase gehen die Hamburger dann immer wieder auf sechs Tore weg, Rimpar verkürzt zuverlässig wieder auf fünf. Während auch der HSVH mehrfach an Marino Mallwitz scheitert, ist defensiv weiter auf Jonas Maier Verlass, der an diesem Abend kein Gegentor per Siebenmeter kassierte, obwohl Rimpar dreimal an die Linie treten durfte. Als Rimpar auch in der 55. Spielminute wieder mit fünf Toren in Rückstand liegt und Jonas Gertges dann einen Pass abfängt und ins leere Tor zum 16:22 erhöht, ist der Hamburger Sieg so gut wie besiegelt. Zwar kann Rimpar bis zum Abpfiff noch auf 20:24 verkürzen, Hamburg geht aber als verdienter und klarer Sieger vom Feld. Für die Schlussminute schickte Trainer Torsten Jansen dann auch noch Jan Peveling zwischen die Pfosten, der damit seine Saisonpremiere im Hamburger Trikot feierte, den einen letzten Wurf auf sein Tor aber leider nicht abwehren konnte.

Für das Hamburger Team geht es noch in der Nacht per Bus zurück in die Hansestadt. Bereits am Dienstag steht für Jansen und seine Mannschaft nämlich das nächste Auswärtsspiel an. Um 19 Uhr geht es zum Nachholspiel vom 29. Spieltag in Wetzlar gegen den TV Hüttenberg.

SPIEL-STATISTIK

HAMBURG: Maier (15 Paraden), Peveling, Vortmann (n.e.) – Tissier, Weller (beide 6 Tore), Hausmann, Bergemann (beide 4), Wullenweber (2), Ossenkopp, Gertges (beide 1), Bauer, Schimmelbauer, Vogt, Feit, Fick (n.e.), Lackovic (n.e.)

RIMPAR: Wieser, Mallwitz – Schulz (4), Kovacic, Dayan (beide 3), Siegler, Brielmeier, Schmidt (je 2), Meyer, Karle, Sauer, Kaufmann (je 1), Wirtz, Neagu, Bialowas, Schömig 

Jonas Maier:

44%

gehalten

Team-Quoten:

Wurfquote
0%
Quote gehaltener Bälle
0%
Erfolgreiche Angriffe
0%

Bilder zum Spiel:

Fotos: Tanja Eikerling (xklicks.com)

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