Auch abseits der Tore legte der HSVH 2024/25 starke Zahlen auf – vor allem im athletischen Bereich. Leif Tissier war erneut der Dauerläufer im Team, gefolgt von Frederik Bo Andersen und Jacob Lassen. Außerdem auffällig: Alexander Hartwig, der mit mehreren Topwerten in die Spitzengruppe der schnellsten Spieler vorstieß. Athletikcoach Philipp Winterhoff sieht den eingeschlagenen Weg durch die Daten bestätigt – vor allem das gestiegene Spieltempo macht sich bemerkbar.

Ob vom Siebenmeterstrich oder im Tempogegenstoß – auch in dieser Saison konnte sich der HSVH auf seine Außen verlassen. Besonders Casper U. Mortensen und Frederik Bo Andersen zeigten sich treffsicher vom Punkt. Letzterer glänzte darüber hinaus als gefährlichster Konterspieler des Teams und stellte mit seiner Effizienz auch ligaweit viele Außenangreifer in den Schatten. Auch Jacob Lassen zeigte seine Klasse: Als zuverlässiger Scorer und Ideengeber führte er nicht nur vereinsintern die Assist-Wertung an, sondern war auch ligaweit der beste Vorlagengeber. 

Auch zwischen den Pfosten konnte sich der HSVH in dieser Saison auf sein Torhüter-Trio verlassen. Robin Haug überzeugte mit konstanten Leistungen über die gesamte Spielzeit, während Mohamed El-Tayar in einzelnen Spielen mit starken Paraden in entscheidenden Momenten glänzte. Ergänzt wurde das Gespann durch Nachwuchstalent Finn Knaack, der bei seinen Einsätzen erste Duftmarken setzen konnte und wertvolle Erfahrung sammelte.

Auch in der Saison 2024/25 sorgten einzelne HSVH-Spieler mit starken Leistungen für Schlagzeilen. Allen voran Frederik Bo Andersen als ligaweit effizientester Rechtsaußen mit über 100 Treffern. Auch Jacob Lassen zeigte seine Klasse: Als zuverlässiger Scorer und Ideengeber war er der beste Vorlagengeber der gesamten Liga. 

HSVH-Rechtsaußen Levin Unbehaun ist am heutigen Mittwoch nach Polen gereist, um mit der U21-Nationalmannschaft an der Weltmeisterschaft teilzunehmen. Potsdams Max Günther hatte sich verletzt, so dass Unbehaun nun vor seinem Debüt im DHB-Trikot steht. Am Donnerstag geht es im Viertelfinale gegen Schweden.

Mit einer ausgeglichenen Saisonbilanz hat sich der Handball Sport Verein Hamburg in der Bundesliga etabliert. 15 Siege, fünf Unentschieden und 14 Niederlagen brachten das Team von Torsten Jansen und Blazenko Lackovic auf Rang zehn. Offensiv zählte der HSVH zu den stärksten Teams der Liga – defensiv offenbarte sich dagegen noch Steigerungspotenzial. 

Nach der Sommerpause beginnt der HSVH am 21. Juli mit der Vorbereitung auf die neue Spielzeit in der DAIKIN HBL. Neben dem traditionellen Trainingslager auf Fuerteventura und der Teilnahme am Heide-Cup stehen auch Testspiele gegen dänische Erstligisten an. Mit dabei: alle Neuzugänge, die sich dann ins Team integrieren sollen. Ende August startet die Saison 2025/26. 

Am vergangenen Mittwoch fand der offizielle Saisonabschluss der Spielzeit 2024/25 des Handball Sport Verein Hamburg statt – in stilvollem Rahmen und bei bestem Wetter. Über 60 Partner*innen und Unterstützer*innen folgten der Einladung in das Golf Lounge Resort Hamburg, wo gemeinsam auf eine intensive und ereignisreiche Saison zurückgeblickt wurde – bei leckerem Essen und sportlicher Aktivität.

Wer sich bis zum 30. Juni 2025 eine Dauerkarte für die Saison 2025/26 sichert, hat die Chance die Goldene Dauerkarte zu erhalten. Diese exklusive Karte steht für freien Eintritt zu allen Heimspielen des HSVH in der kommenden Spielzeit und ersetzt somit den Kaufpreis der Dauerkarte vollständig. Alle Fans, die bisher noch keine Dauerkarte besitzen, können sich weiterhin online ihre Karte sichern.

Am letzten Spieltag der DAIKIN HBL verliert der HSVH bei der SG Flensburg-Handewitt mit 37:40 (15:21). In einer Partie, in der es für die SG besonders um die Verabschiedung ihres langjährigen Spielmachers Jim Gottfridsson ging, kann der HSVH trotz zwischenzeitlicher Aufholjagd keine Punkte aus der GP Joule Arena mitnehmen.